Löschgruppe Sürenheide einsatzbereit
Bild: Tschackert
Die neue Löschgruppe Sürenheide der Verler Feuerwehr mit dem Mannschaftswagen.
Bild: Tschackert

 Die Uhr tickt für die Feuerwehr besonders bei zeitkritischen Einsätzen. Also immer dann, wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen, sei es bei Bränden oder bei Unfällen. In mindestens 80 Prozent dieser Fälle muss die Feuerwehr innerhalb von acht Minuten im Stadtgebiet mit mindestens neun Einsatzkräften vor Ort sein. Nach vier weiteren Minuten mit zwölf. Dass die Stadt Verl diese gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllt, stellte die Bezirksregierung fest. Die von der Detmolder Behörde gewährte Ausnahmegenehmigung läuft im Frühjahr 2016 aus.

Einen erheblichen Schritt weiter ist Verl jetzt mit der Einsatzbereitschaft der Löschgruppe Sürenheide. Sie konnte Freitagabend endlich ihr Mannschaftsfahrzeug in Empfang nehmen und einen Tag später ihren Dienst offiziell aufnehmen. 19 Feuerwehrleute, darunter drei Frauen, alle aus der Sürenheide, sind am neuen Standort an der  Thaddäusstraße 103 stationiert. Gut die Hälfte der Löschgruppe, der Dirk Späte als Gruppenführer vorsteht, ist vor Kurzem dazugekommen. Späte sieht dem ersten Einsatz gelassen entgegen. „Wir sind alle gut ausgebildet und wissen, was wir zu tun haben. Die Handgriffe sitzen, jeder weiß, wo er hingehört“, strahlt der Löschgruppenführer viel Ruhe aus.

Die vierte und jüngste Löschgruppe in Verl soll im Einsatzfall im Rendezvous-Verfahren die Verler Einsatzkräfte verstärken und mit dem Mannschaftswagen ausrücken. Sechs Feuerwehrleute plus Fahrer bilden die Einsatztruppe, die dann mit dem neuen VW Crafter 35 zu ihren Einsätzen fahren. 28.000 Euro plus technischer Ausstattung hat die Anschaffung des Fahrzeugs gekostet. Die hat sich etwas verzögert und ist auch etwas teuer geworden ist als geplant. Dafür ist das mit 135 PS motorisierter MTF hervorragend ausgestattet, wenngleich noch einige Ausrüstungsgegenstände nachgerüstet werden müssen.

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