Marion Hülshorsts erster Fantasy-Roman
Bild: Blumenstein
Ihr Romandebüt hat Marion Hülshorst „Lacrima d’angelo – Zwischen Himmel und Hölle“ genannt. Zu finden ist es im Regal mit Fantasy-Literatur, unter anderem in der Buchhandlung Pegasus.
Bild: Blumenstein

Als sie ihr fast 500 Seiten starkes Erstlingswerk „Lacrima d’angelo“ (Träne des Engels) aus dem Regal in der Buchhandlung Pegasus zieht, strahlt Marion Hülshorst. In einer Auflage von 250 Stück hat der Windsor-Verlag den Roman als Book-on-Demand herausgebracht.

1500 Euro hat die Autorin dafür bezahlt. „Das ist es mir wert. Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich total stolz“, sagt die junge Frau, die als Vertriebsangestellte in Rosenheim arbeitet. Groß geworden ist Marion Hülshorst in Bornholte. Nach ihrer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau studierte sie bis 2009 berufsbegleitend Business Administration (Betriebswirtschaft). In dieser Phase der beruflichen Neuorientierung („Ich wollte noch einmal durchstarten“) entschied sie sich, auch den lang gehegten Wunsch vom eigenen Buch in die Tat umzusetzen.

Klar war, dass die Geschichte im Fantasy-Genre angesiedelt sein würde. „Das Mystische interessiert mich, auch das Gut-Böse-Thema und der Einfluss von Gefühlen“, sagt die Bornholterin. Die Vampirsaga „Twilight“, „House of Nights“, die „Göttlich“-Trilogie – alles Bücher und Filme, die sie faszinieren. Ebenso wie die Liebesromane von Nicolas Sparks.

„Ich glaube an die wahre Liebe“, sagt Marion Hülshorst. „Das will ich in meinem Roman deutlich machen.“ Die Hauptfigur Sophia hat ein vordergründig tolles Leben als gut bezahlte Werbetexterin. Briefe ihrer Großeltern bringen sie in Kontakt mit Engeln und Vampiren, mit dem Kampf zwischen Gut und Böse – und führen sie zu der Erkenntnis, dass ihr bester Freund Tom die Liebe ihres Lebens ist.

Die Geschichte spielt in Italien. „Die Orte gibt es wirklich“, betont die Verfasserin. Sie sei zwar selbst noch nicht dort gewesen, im Naturpark Casentinesische Wälder, habe aber gründlich recherchiert. In ihrer Freizeit hat sie mit Unterbrechungen zwei Jahre an „Lacrima d’angelo“ geschrieben, außerdem ihre eigene Internetseite und einen Blog aufgebaut. Ein Jahr lang suchte sie einen Verlag. Und jetzt schreibt Marion Hülshorst bereits an der Fortsetzung: „Sieben Kapitel sind schon fertig.“

Den ausführlichen Bericht finden Sie in der „Glocke“ von Freitag, 2. Januar 2015!

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