Mehr Platz für Aussteller an Ostwestfalenhalle
Bild: Steinecke
Im nächsten Jahr startet die Sanierung der Ostwestfalenhalle. Jetzt wurde bekannt, dass auch der Außenbereich aufgewertet wird. Zusätzliche Flächen für Aussteller werden gepflastert.
Bild: Steinecke

Im Juli 2017 hatte der Stadtrat das Konzept für die Sanierung der Halle verabschiedet. 1,2 Millionen Euro sollte das Projekt kosten. Der größte Kostenpunkt: die neue Dachdeckung. Eigentlich sollte in diesem Jahr begonnen werden. Im April dann die schlechte Nachricht: Die Statik der Leimbinder ist fraglich und muss neu berechnet werden. Wie Schönauer erklärte, soll die Sanierung jetzt 2019 starten. Darüber hinaus werden im Außenbereich hinter der Halle zusätzliche Flächen für Aussteller gepflastert. „Dadurch wollen wir unabhängiger vom Wetter werden“, so Schönauer. In den Kosten enthalten ist das Verlegen des Kanals und der Stromleitungen zu den neuen Flächen. Auch sollen für 6500 Euro 20 Bühnenelemente angeschafft werden. So sei man besser für Großveranstaltungen gerüstet. Zudem könnten die Elemente verliehen werden.

Wie berichtet, benötigen die Verler Klärwerke eine vierte Reinigungsstufe. 2019 beginnt der Ausbau im Werk Verl West. 2,3 Millionen Euro kostet die Erweiterung. 450 000 Euro kommen als Planungskosten hinzu sowie knapp 2,4 Millionen Euro für Kanalsanierung oder Neubau. So werden Baugebiete wie an der Isselhorster Straße, am Östernweg, am Schlangenweg oder am Fasanenweg erschlossen. Aufseiten der Instandsetzung ist die Erneuerung des Regenwasserkanals in Bornholte mit 700 000 Euro der größte Posten. Auch im Klärwerk Sende werden in den nächsten Jahren gut 2,4 Millionen Euro investiert. Bis auf 1,2 Prozent erhält die Stadt den Betrag von den Mitbetreibern Bielefeld, Oerlinghausen und Schloß Holte jedoch zurück. Mit Spannung wurde im Betriebsausschuss die Präsentation der Pläne für die Umgestaltung des Freibads erwartet. Die Politiker wurden jedoch enttäuscht. „Das Planungsbüro ist nicht fertig geworden“, erklärte der Erste Beigeordnete Heribert Schönauer. Am 31. Oktober gibt es deshalb eine Sondersitzung. Zu den Kosten sagte Dirk Hildebrandt vom Fachbereich Sport im Rathaus: „Es wird eine größere Summe werden.“ Bereits jetzt steht fest, dass zusätzlich 30 000 Euro für einen neuen Beckensauger und 20 000 Euro für ein neues Spielgerät ausgegeben werden.

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