Meisterwerke Mozarts im Programm
Stammgast in Kaunitz ist Wojciech Wieczorek.

„In einer sehr expressiven und besonders temporeichen und feurigen Interpretation wird die Jupiter-Sinfonie erklingen“, verspricht Knut Peters, künstlerischer Organisator und Dirigent des Abends, in einer Mitteilung. Es ist Mozarts letzte und reifste sinfonische Komposition – mit heroischen Pathos und prachtvoller Gestaltung. „Von den ersten majestätisch auftrumpfenden Akkorden an zieht sie jeden Hörer in ihren Bann und fesselt ihn mit dem in der Grundtonart C-Dur strahlenden Jubel, der durch die Kontrastierungen mit einigen Moll-Episoden nur umso eindrucksvoller zur Geltung kommt“, teilt Knut Peters mit. Abgesehen von innovativen Formkonzepten sei es diese Synthese aus Heroischem und Lyrischem, die den ganz einzigartigen Reiz dieser 41. Sinfonie Mozarts ausmache. Ihren Beinamen Jupiter erhielt das 1788 entstandene Werk schon am Ende des 18. Jahrhunderts, weil man sie als Non plus ultra der Gattung in der Zeit der Wiener Klassik vor Beethoven beurteilte.

Zwei sehr populäre Instrumentalkonzerte bilden die weiteren Höhepunkte des reinen Mozartprogramms: Im 1785 komponierten Konzert d-Moll KV 466, dem ohne Frage dramatischsten Klavierkonzert Mozarts, dominieren andere Stimmungen als in der C-Dur-Sinfonie. „Diese leidenschaftliche Komposition gilt als das erste Beispiel eines sinfonischen Klavierkonzerts, da das Orchester in seiner Bedeutung deutlich aufgewertet erscheint“, so Knut Peters. Das Orchester wird um Trompeten und Pauken erweitert und übernimmt nicht nur eine Begleitfunktion.

Brillante Klangfarben und sprühende Virtuosität in den Solo-Partien sind bewunderte Charakteristika nicht nur dieses Klavierkonzerts, sondern auch des Violinkonzerts Nr. 4 D-Dur von Mozart, das das Programm abrunden wird. In beiden Kompositionen ist die anspruchsvolle Gestaltung der Soli aber niemals Selbstzweck oder Zurschaustellung der Fähigkeiten der ausführenden Künstler, sondern stets ein Mittel zur weiteren Steigerung des musikalischen Ausdrucks differenzierterer Stimmungen und Emotionen.

Der Kartenvorverkauf für das Konzert am Sonntag, 13. September (19.30 Uhr), hat begonnen. Tickets gibt es in den Buchhandlungen Pegasus an der Wilhelmstraße in Verl, Strathmann an der Bahnhofstraße in Schloß Holte und Rulf an der Marienstraße in Wiedenbrück sowie bei Elektro Schulmeister an der Paderborner Straße in Kaunitz und im Bürgerbüro im Rathaus.

Garanten für expressive Interpretationen der Meisterwerke Mozarts werden die beiden aufgrund bereits vieler Konzerterfolge in der Marienkirche geschätzten Solisten Soohong Park (Klavier) und Wojciech Wieczorek (Geige) sein. Der erst 22 Jahre alte feinsinnige Koreaner Soohong Park brillierte laut Dirigent Knut Peters zuletzt mit Piazzolla und Rachmaninow bei den Verler Vier Jahreszeiten. Er wird erneut auf einem Steinway-Flügel spielen. Der charismatische Geiger Wojciech Wieczorek will laut Ankündigung mit seinen facetten- und nuancenreichen Darbietungen das Publikum in Kaunitz begeistern. Auch das Symphonieorchester Verler Vier Jahreszeiten wird mit begabten und motivierten Künstlern besetzt sein. Es handelt sich um Berufsmusiker sowie um Studenten diverser Hochschulen. Das Dirigat übernimmt wie gewohnt Knut Peters.

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