Neue Firmen beleben Gewerbegebiet Waldstraße
Bild: Munkelt
Der Großhändler für Kunststoffbehälter Leckebusch aus Sennestadt ist der erste Betrieb, der sich direkt an der Schinkenstraße angesiedelt hat.
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Das Gebiet wird eingegrenzt durch den Berensweg, die Wald- und in ihrer Fortsetzung die Thaddäusstraße sowie Am Ölbach, wo Spexard beginnt. Mitten hindurch ist als Erschließung des Areals die Schinkenstraße angelegt worden. An dieser steht seit Kurzem ein weißer Komplex mit blauer Dachumrandung. Die Bielefelder Firma Leckebusch, bisher ansässig in Sennestadt, will am 1. November Lager (2500 Quadratmeter) und Büro (450 Quadratmeter) in Betrieb nehmen und mit ihren zehn Mitarbeitern komplett in die Sürenheide umziehen. Der Großhändler für Industriebehälter aus Kunststoff hat 10 000 Quadratmeter gekauft.

Direkt angrenzend hat der Küchenhersteller Nobilia 50 000 Quadratmeter erworben und auf dem früheren Gelände der Firma Wittlake die bestehende Halle abreißen lassen. Nur 3000 Quadratmeter des Areals liegen indes auf Verler Gebiet. Man habe „derzeit definitiv keine Baupläne“, sagte Pressesprecherin Sonja Diermann zur „Glocke“.

Baubeginn in diesem Jahr bei einigen Firmen fraglich

Zwei weitere Grundstücke von erheblicher Fläche haben sich an der Schinkenstraße bereits vor drei Jahren die Fleischwarenhersteller August Strothlücke (Astro) und Kleinemas gesichert. Astro, am Berensweg ansässig, hat rund 25 000 Quadratmeter von der Stadt gekauft, um sich bei Bedarf in direkter Nachbarschaft erweitern zu können, Kleinemas rund 50 000 Quadratmeter. Auch für diese Unternehmen endet die Baubeginnfrist am 31. Dezember dieses Jahres. Man sei mit den Grundstückseigentümern im Gespräch, hieß es aus der Stadtverwaltung.

Der dritte „Große“ im Bunde ist die Gütersloher Firma Ehlert. Der Systemlieferant der Lebensmittelindustrie will mit 80 Mitarbeitern vom Spexarder Lupinenweg an die Schinkenstraße auf ein 42 000 Quadratmeter großes Grundstück umziehen.  Dafür muss das bisherige Domizil jedoch erst verkauft sein.

Die Ersten, die im Gewerbegebiet einziehen werden, sind die Unternehmen WA Notstromtechnik aus Kaunitz und „Verler Taxi-Zentrale und Transporte“. Für das einzige noch nicht verkaufte Grundstück interessiert sich der Verler Hermann-Josef Hülshorst. Er möchte dort ein innovatives Konzept in Sachen energetischer Gebäudeversorgung umsetzen.

Alle Details lesen Sie in der „Glocke“ vom 27./28. August! 

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