Neue Kita entsteht am Leinenweg
Bild: Tschackert
Leinenweg: Wo heute Acker ist, wird noch in diesem Jahr der erste Spatenstich für eine neue Kindertagesstätte erfolgen. Im Hintergrund sind Häuser am Bonhoefferweg zu sehen. Zunächst werden drei Gruppen eingerichtet.
Bild: Tschackert

Das Grundstück für den Neubau befindet sich hinter dem Gehöft an der Ecke von Leinenweg und Bonhoefferweg. Es ist 3600 Quadratmeter groß, zuzüglich einer Reservefläche für einen weiteren Ausbau. Zunächst sollen dort drei Gruppen untergebracht werden.

Das Grundstück gehört inzwischen der Stadt. Die vergibt es in Erbpacht an einen Investor, der das Gebäude nach

Aufgrund der steigenden Kinderzahlen wird die neben dem Sportplatz in Sürenheide geplante Kita für fünf Gruppen ausgelegt. Auch dort soll – wie im Fall der Kita Verl-West – 2018 mit dem Bau begonnen und 2019 eingezogen werden. Wie Heribert Schönauer erklärte, soll noch eine weitere Gruppe im Verler Stadtgebiet eingerichtet werden.
der Errichtung an den Träger vermietet. Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen. Im Herbst 2019 soll die Kita in Betrieb genommen werden.

Die Notwendigkeit einer neuen Tagesstätte begründet der Erste Beigeordnete Heribert Schönauer mit steigenden Kinderzahlen. 270 bis 275 Neugeborene seien es in Verl jährlich. Zudem entsteht in dem Bereich zwischen Leinenweg, Lerchenweg, Bonhoefferweg und der bestehenden Siedlung am Rebhuhnweg ein neues Baugebiet. Das geht aus einer Vorlage für den Bauausschuss am 1. Februar hervor. Dafür soll der Bebauungsplan „Leinenweg Ost“, der im Oktober 2009 beschlossen wurde, geändert werden. Im Juni 2011 scheiterte die Bebauung daran, dass ein Eigentümer seine Fläche nicht verkaufen wollte.

Vier Bewerber hat es für die Trägerschaft gegeben. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten der Von-Laer-Stiftung war auch deren Erfahrung im Betriebskita-Geschäft gewesen. „Aktuell ist das nicht wichtig, aber vielleicht in der Zukunft“, sagte Jugendamtsleiter Patrick Bullermann.

Die Von-Laer-Stiftung ist bereits Träger von 18 Kitas. In Gütersloh sind das die Einrichtungen Leonardo und Kopernikus. In Bielefeld betreibt die Stiftung auch Betriebskindertagesstätten. Unter anderem bei der Firma Goldbeck und beim Städtischen Klinikum. Eine Zusammenarbeit mit der Möller-Group ist laut Geschäftsführer Joachim Liebe-Freund angestrebt.

Neun bis zwölf Mitarbeiterinnen würden für den neuen Kindergarten in Verl benötigt. „Erzieherinnen zu finden, ist eine Herausforderung“, beklagt Liebe-Freund den ausgedünnten Fachkräftemarkt.

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