Neues Sportheim Sürenheide setzt Maßstäbe
Bild: Stickling
Die Sportanlage des FC Sürenheide hat ein neues Vereinsheim in Betrieb genommen: (v. l.) Ulrich Thiemann, Meinolf Wiedenhaus, Wolfgang Rhode, Bürgermeister Paul Hermreck, den Vereinsvorsitzenden Dieter Warwel, den Ehrenvorsitzenden Helmut Rehpöhler, Lothar Kletzin und Martin Großekathöfer.
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Er mache sie zu einer „Sport- und Parkstätte, die ihresgleichen sucht und Vorzeigecharakter hat“, sagte der Bürgermeister. Zwei jeweils 25 Quadratmeter große Umkleiden mit Duschen und Toiletten sind mit je zwei mobilen Garderoben ausgestattet, die bei Bedarf in verschließbare Nebenräume geschoben werden können. Dadurch kann der Fußballbetrieb ab sofort noch reibungsloser als bisher stattfinden. Vorsitzender Dieter Warwel dankte dem Bürgermeister für die wohlwollende Unterstützung.

Architekt entwirft zukunftsweisende Sportstätte

Sportler und andere Interessenten feierten auf der Anlage mit sportlichen Einlagen und geselligen Begegnungen. Architekt Werner Fortkord hatte den Auftrag, eine zukunftweisende Sportstätte zu konzipieren. Er entwarf einen Schiedsrichterraum samt Dusche und WC, einen belüfteten Ballraum und einen Technikraum, in dem die solarthermisch unterstützte Heizungsanlage Platz hat. Zudem entstand an der Stelle, an der viele Jahre eine alte Grillhütte stand, ein Kiosk. Durch die Verlegung des Technikraums in den Neubau wurde im Altbau Platz geschaffen für eine behindertengerechte Toilette. Und auch die dortigen Umkleiden, Duschen und Toiletten wurden einer Erneuerung unterzogen.

Dieter Warwel, Ulrich Thiemann, der Vorsitzende der Tennisabteilung, und der Ehrenvorsitzende Helmut Rehpöhler war die Freude über die Anlage deutlich anzusehen. Es war 1976, als 40 Sportbegeisterte in der Gaststätte „Zum Schwan“ den FC Sürenheide gründeten. „Es waren von Anfang an viele Kinder und Jugendliche dabei“, so der Chronist Thiemann. Aus ihnen sind inzwischen Väter geworden, die ihre Kinder ebenfalls im Sportverein gut aufgehoben wissen.

Verein hat mehr als 400 Mitglieder

Die Sportler der ersten Stunde erlebten die Entwicklungsstufen vom ersten zum zweiten Bauabschnitt der Sportanlage. Sie waren zur Stelle, als die Sportwerbewochen und die Fußball-Hallenmeisterschaften ins Leben gerufen wurden. Weitere Meilensteile waren 1991 die Einweihung eines zusätzlichen Rasenplatzes und 1993 die Gründung der Tennisabteilung. Inzwischen hat der Verein mehr als 400 Mitglieder. 180 sind Kinder und Jugendliche, viele von ihnen sind Neubürger mit Migrationshintergrund.

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