Ninja-Parcours entsteht in Verl
Bild: Tschackert
Kraft und Technik: Darauf kommt es im Ninja-Parcours an, den Antonios Kompodietas am Lerchenweg geschaffen hat.
Bild: Tschackert

Aus neun Hindernissen wird der Parcours am Lerchenweg bestehen. Alles in edler Fabrik-Optik. 200.000 Euro investiert Antonios Kompodietas, der auch das Fitnessstudio Genesis nebenan betreibt, in die Umgestaltung. Quadsteps, Salomon Ladder oder Obstacle-Rings gilt es zu überwinden. Fans der RTL-Show Ninja Warriors wissen sofort, worum es geht. Es sind Namen für spektakuläre Hindernisse in dem anspruchsvollen TV-Parcours, durch den sich durchtrainierte Athleten regelmäßig hangeln.

Demnächst gibt es den Kletterspaß nicht nur im Fernsehen, sondern auf 600 Quadratmetern auch in Verl – und zwar sieben Tage die Woche. Antonios Kompodietas erweitert damit sein Fitness-Zentrum am Lerchenweg um eine weitere Attraktion. „Die vage Idee hatte ich, als ich die Fernsehsendung gesehen habe“, erzählt der Geschäftsmann im Gespräch mit der „Glocke“.

Vor mehr als zwei Jahren war das. Als dann klar war, dass das Sportbekleidungsgeschäft den Komplex am Lerchenweg verlassen würde, wurde aus der Idee schnell ein handfestes Projekt. Antonios Kompodietas reizte, in der Region etwas Neues nicht nur für junge Menschen zu schaffen. „Ninja Area Thunderbird“ heißt das neue Angebot. „Ich wollte einen Namen, der kraftvoll und dynamisch ist, aber gleichzeitig auch etwas Leichtes hat“, erzählt Antonios Kompodietas.

Genau auf diese Fähigkeiten wird es ankommen, um die Hindernisse zu meistern, die schlangenförmig aufgebaut sein werden. Was ist wichtig? „Griffkraft, ein gutes Körper- und Rhythmusgefühl und natürlich ein optimales Kraft-Körper-Verhältnis“, erklärt Jan Hartwig, Trainingsleiter im Genesis und auch für den Ninja-Park verantwortlich. Er demonstriert für die „Glocke“, was er meint und hangelt sich zwei Stangen entlang. Sechs der neun Hindernisse sind variabel und in den drei jeweils 3,8 Meter hohen Stahlrahmen austauschbar. Es soll ja nicht langweilig werden. „Und für unterschiedliche Zielgruppen sollen sie machbar sein“, sagt Antonios Kompodietas im Gespräch mit der „Glocke“.

Der Unternehmer Antonios Kompodietas hat bestimmte Zielgruppen im Blick: Jugendliche, Kinder, Kletterer und auch Firmen. Sie alle sollen Spaß an hängenden Bällen, Affenschaukeln, Stableitern und horizontal aufgehängten Spinnentunneln haben. Außer dem Hindernis-Park installiert Kompodietas noch eine Boulderwand.

SOCIAL BOOKMARKS