Österwieher Straße: 2018 Baubeginn
Bild: Tschackert
Die Kreuzung von Österwieher und Neuenkirchener Straße wird ein Stück nach Osten verlegt. Im kommenden Jahr wird mit den Arbeiten begonnen. Klar ist schon jetzt: Die Neuenkirchener Straße wird in diesem Bereich für rund vier bis fünf Monate gesperrt. Die Kreuzung soll durch diese Maßnahme entschärft werden. Bisher biegen die Autofahrer in der Kurve von der Österwieher Straße auf die Neuenkirchener Straße ab.
Bild: Tschackert

Die Kosten betragen zwischen 2,5 und 2,66 Millionen Euro. Gleich zu Beginn der Bauarbeiten soll die Neuenkirchener Straße zwischen der Straßenmündung am Spitzkrug und der Westerwieher Straße für circa vier bis fünf Monate gesperrt werden. In der Zeit werde die Straßenmündung ein Stück nach Osten verlegt und als Gefahrenpunkt entschärft, erklärte Paul Holke vom Kreis Gütersloh bei einer Informationsveranstaltung, zu der die CDU-Kreistagsabgeordneten Helmut Kaltefleiter und Matthias Humpert eingeladen hatten. 

Von der versetzten Straßenmündung aus wird der Radweg in Richtung Verl östlich der Österwieher Straße verlaufen und teilweise über die Dammkrone des Wapelrückhaltebeckens geführt. Gleichzeitig wird die Fahrbahn von 5 auf 6,5 Meter verbreitert. Dadurch wird die enge Kurve vor der Wapelbrücke ebenfalls entschärft. Die marode Brücke wird durch eine neue ersetzt.

Die Planer des Kreises Gütersloh kalkulieren für den zweiten Bauabschnitt zwischen Neuenkirchener und Varenseller Straße neun Monate ein. Für Anlieger und Lieferanten der ansässigen Firmen wird die Kreisstraße mit punktuellen Ausnahmen befahrbar bleiben.

Phase drei soll – wenn alles nach Plan läuft – im Frühjahr 2019 in Angriff genommen werden. Dann geht es um das letzte Teilstück zwischen Varenseller Straße und Reckerdamm. Die Dauer der Straßenarbeiten inklusive dem Bau des Radwegs taxiert das Tiefbauamt des Kreises Gütersloh auf weitere vier Monate. Dann ist der Lückenschluss geschafft.

Radfahrer werden größtenteils auf einem 2,50 breiten Weg – im Abstand von mindestens 1,75 Metern zur Straße – fahren können. Den Löwenanteil der Kosten für die Maßnahme übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen, das im Frühjahr die Förderzusage gab. Der Kreis Gütersloh und die Stadt Verl teilen sich die verbleibenden Kosten von rund 440.000 Euro. Geplant ist zum Abschluss, den Radweg mit Straßenlampen auszustatten. Diese Maßnahme fällt in den Zuständigkeitsbereich der Stadt. Der Kreis Gütersloh lässt ein Stromkabel für die Installation von Straßenlampen mitverlegen.

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