Österwieher Straße ab Montag dicht
Bild: Walkusch
Erläuterten die Planungen für die insgesamt bis Ende 2019 dauernde Baumaßnahme an der Österwieher Straße (v. l.) Matthias Müller von der Baufirma Richter, Henrik Egeler, Abteilungsleiter Tiefbau beim Kreis, und Timo Kohl, Bauleiter für den Kreis.
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Der zweite Bauabschnitt erfolgt direkt im Anschluss. Wie bereits berichtet, wird nicht nur die Österwieher Straße bearbeitet – Träger ist dabei der Kreis –, sondern auch die Neuenkirchener Straße, eine Landesstraße. Dort wird die Fahrbahn in Höhe des Spitzkrugs zehn Meter weiter nördlich verlegt, um die Kurve mit der Kreuzung zur Österwieher Straße zu entschärfen. Die Kosten dafür teilen sich die Stadt Verl und der Kreis, weil das Land derzeit keine Möglichkeit zur Finanzierung sieht.

Mit dieser Maßnahme wurde bereits Mitte März begonnen. Ein Bagger ist derzeit dabei, die Baugrundstabilisierung mit Felsgestein zu schaffen. Nach Ostern wird dort eine Baustellenampel errichtet. Die Neuenkirchener Straße wird zum Teil gesperrt, bleibt aber für die Autofahrer nutzbar. „Wir wollten ohnehin die Österwieher Straße verbreitern. Da bot es sich an, den Teil der Neuenkirchener Straße gleich mitzumachen“, sagt Henrik Egeler, Abteilungsleiter Tiefbau beim Kreis. Sowohl an der Österwieher, als auch an der Neuenkirchener Straße wird das Radwegenetz ausgebaut.

An der Kreisstraße ist derzeit kein Radweg vorhanden. Zudem ist die Fahrbahn zwischen Neuenkirchener Straße und Wapelbrücke nur fünf Meter breit. Sie soll auf 6,5 Meter verbreitert werden. Auch die Brücke weist einige Schäden auf. Sie wird komplett abgerissen und neugebaut. Die Fahrbahn wird dort ebenfalls verlegt: um zehn Meter nach Osten. Bis Ende des Jahres sei man mit diesen Arbeiten fertig, erläutert Matthias Müller von der ausführenden Firma Richter Tiefbau den Zeitplan.

Anfang 2019 geht es dann direkt weiter mit dem zweiten Abschnitt auf der K 42 zwischen Henkenstraße und Reckerdamm. Auch dabei wird eine Vollsperrung nötig sein. Richter rechnet damit, dass der zweite Abschnitt bis Herbst 2019 fertiggestellt wird. „Anlieger können immer die Straße passieren“, sagt er. Mit großen Firmen wie Arvato sei man ständig im Kontakt, ergänzt Egeler. Sie würden regelmäßig informiert, wo die Mitarbeiter langfahren könnten. Die Schilder, die auf die Baumaßnahme hinweisen, sind bereits aufgestellt. Der Verkehr wird über Kaunitz und Neuenkirchen umgeleitet.

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