Ortsdurchfahrt wird erst 2016 fertig
Die Gütersloher Straße soll bis zur Einmündung der St.-Anna-Straße noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die Stadt überlegt, danach eine Baupause zu machen.

Klaus Tophinke vom Ingenieurbüro Röver und Bernd Meißner, Fachbereichsleiter Tiefbau im Verler Rathaus, informierten am Montagabend im Rat. Im November soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen werden. Demnächst soll eine endgültige Entscheidung fallen, ob die veränderten Zeitpläne auch umgesetzt werden. Heißt: Zwischen der Schützenhalle und der Poststraße soll die Paderborner Straße wiederhergestellt sein. Gleiches gilt für die Gütersloher Straße zwischen Westring und St.-Anna-Straße. Danach soll dann mit Rücksicht auf die Kaufleute eine Baupause eingelegt werden. „Wir hätten dann für das Weihnachtsgeschäft alle Wege frei“, sagte Bernd Meißner.

Mit den Arbeiten im Zentrum – also zwischen St.-Anna-Straße und Poststraße – soll dann im kommenden Jahr begonnen werden. Je nach Wetterlage könnte es im Februar oder im März soweit sein. Bernd Meißner und Klaus Tophinke gehen dann davon aus, dass die Arbeiten gut sechs Monate dauern werden. Und warum wird die Maßnahme nun deutlich später fertig als geplant? Mehrere Gründe nannten die Experten. Einmal muss die Maßnahme europaweit ausgeschrieben werden. Das dauert. Hinzu kamen zuletzt wohl Diskussionen mit Straßen NRW.

„Es ist lange und intensiv geredet worden“, sagte Klaus Tophinke. Der Landesbetrieb ist für den reinen Straßenbau zuständig. Die Stadt muss sich mit der Behörde abstimmen. Die Folge waren Verzögerungen. Die Auftragsvergabe kann nun erst Ende August, Anfang September erfolgen. Und weil das Verler Parkett, das auf den Bürgersteigen im Zentrum verlegt werden soll, eine Sonderanfertigung ist, dauert es mit der Produktion. Die Steine werden extra für Verl hergestellt. Auch Formen für die Herstellung müssten unter Umständen erst geschaffen werden. „So gehen wir auf Nummer sicher“, sagte Bürgermeister Paul Hermreck über den neuen Zeitplan.

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