Ortsteile sollen Glasfaser erhalten
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Glasfaserkabeln gehören die Zukunft. In Verl sollen – wenn sich genug Interessenten finden – nun die Ortsteile schnelles Internet bekommen.
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Die Deutsche Glasfaser, eine Firma aus Borken im Westmünsterland hatte zuletzt den Zuschlag für einen geförderten Netzausbau im Außenbereich erhalten. Nun sollen weitere Gebiete hinzu kommen. Frei finanziert. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn genügend Haushalte mitmachen. Bürgermeister Michael Esken schrieb auf seiner Facebookseite zuletzt von 40 Prozent. Wo genau, das ließ Michael Esken zunächst offen.

„Die Glocke“ hat nun bei der Firma Deutsche Glasfaser nachgefragt. Geplant ist demnach ein Ausbau in mehreren Gebieten. Einmal in Kaunitz und Bornholte. Signalisieren dort genug Hausbesitzer, einen direkten Anschluss an das Glasfasernetz zu wollen, wird ebenso ausgebaut wie im Bereich Pausheide, Bükersweg und Grillenstraße in Sürenheide. Und dann nimmt die Deutsche Glasfaser noch den Verler Westen sowie Sende inklusive der Siedlung Grünstraße in den Blick. Soweit die Pläne in groben Zügen.

Details müssen nun noch mit der Stadtverwaltung abgestimmt werden. Zum Beispiel, wann mit Werbemaßnahmen begonnen wird. Wann also die Haushalte angeschrieben werden sollen, um sie für einen Direktanschluss an das Glasfasernetz zu gewinnen. Wenn genug mitmachen, stellt sich die Frage: Wann gibt es dann schnelles Internet über Glasfaserleitungen? Unterschreiben 40 Prozent der Anlieger, dann „brauchen wir 12 bis 18 Monaten“, erklärt Dennis Slobodian, Sprecher des Unternehmens Deutsche Glasfaser. Danach fließen die Daten schneller als je zuvor, die Buchung eines entsprechenden Tarifs vorausgesetzt.

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