Ostwestfalenhalle wird renoviert
Kündigt die Erarbeitung eines Farbkonzepts für die Ostwestfalenhalle an: Kämmerer Matthias Möllers.

 42 593 Euro waren es zuletzt. Die letzten Rechnungen für die Renovierung der Toilettenanlage mussten bezahlt werden. Nur einmal hat der Eigenbetrieb einen Gewinn verzeichnet: 2011 waren es rund 24 000 Euro. In den kommenden Jahren dürfte die Halle eher ein Minus machen. „Wir müssen die Renovierung anpacken“, sagte Betriebsleiter und Kämmerer Matthias Möllers über die Einrichtung, deren Minus am Ende die Stadt ausgleichen muss.

Allein 100 000 Euro will die Stadt im kommenden Jahr für eine Aufwertung der Halle ausgeben. Diese Mittel stehen auch im Wirtschaftsplan für 2015, der im Betriebsausschuss am Dienstagabend besprochen worden ist. Für 2015 wird mit einem Minus von rund 93 000 Euro gerechnet. Die Verwaltung will nun ein Farbkonzept für die in die Jahre gekommene Halle erstellen. „Die Alternative wäre gewesen, alles einmal überzustreichen“, sagte Möllers.

Stattdessen wollen sich die Architekten im Rathaus Gedanken machen, wie man die Ostwestfalenhalle aufhübschen kann. Das ist auch im Sinn der CDU. Sie hatte im November beantragt, die Halle zu renovieren. So soll die Attraktivität gesteigert werden. Zumindest ist die Zahl der Veranstaltungen in den vergangenen Jahren gestiegen. 59 waren es 2013, 53 noch 2010.

Im kommenden Jahr plant die Stadt mit Einnahmen in Höhe von 390 000 Euro. Ein Großteil der Einnahmen soll laut Wirtschaftsplan aus Standgebühren für den monatlich stattfindenden Hobbymarkt (102 000 Euro) sowie aus Eintrittsgeldern (150 000 Euro) resultieren. 112 000 Euro will der Eigenbetrieb durch die Vermietung der Halle einnehmen. Dickster Block bei den Ausgaben: die Renovierungs- und die weiteren Unterhaltungskosten mit 216 000 Euro.

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