Ottemeier investiert in Bürotrakt
So soll der Verwaltungstrakt von Ottemeier in Kaunitz nach Abschluss der Arbeiten aussehen.

„Wir haben bisher immer in den Betrieb investiert“, erklärt Geschäftsführerin Marion Ottemeier-Esken. Der Verwaltungstrakt hingegen ist mittlerweile 40 Jahre alt. Zunächst war geplant, die Außenfassade zu dämmen und die alten Fenster auszutauschen.

Nun aber hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, komplett zu sanieren. Denn so wird auch mehr Platz für Besprechungs- und Besucherräume geschaffen. Im Gegenzug allerdings müssen die Mitarbeiter im Büro im Moment improvisieren.

Im Juni haben die Arbeiten begonnen. Die innen liegenden Büros werden modernisiert und dann neuesten Standards hinsichtlich Wärmedämmung, Schallschutz, Beleuchtung und Klimatisierung entsprechen. „Wir wollen Räume schaffen, in denen sich die Menschen wohlfühlen“, sagt Marion Ottemeier-Esken.

Ein Zwischenflur wurde eingezogen, demnächst folgt die neue Fassade, die sich in L-Form um den alten Trakt herumzieht. Die Besucher werden schon bald in einem lichtdurchfluteten Glasanbau empfangen. Mit einer Erweiterung und räumlichen Umstrukturierung des bestehenden Verwaltungsbereichs will Ottemeier nicht nur eine funktionale Bürofläche errichten, sondern zugleich auch einen repräsentativen Eingangsbereich für Geschäftspartner schaffen.

Der Sondermaschinenbau ist heute Kernkompetenz der Firma, die 1958 mit Maschinen und Werkzeugen für die Textilindustrie groß geworden ist. Den Niedergang dieses Wirtschaftszweigs sah Firmengründer Rudolf Ottemeier früh voraus. Die Firma schuf sich ein zweites Standbein und fertigte Werkzeuge für die Blechbearbeitung.

Heute stellt Ottemeier mit 65 Mitarbeitern auf 9000 Quadratmetern Maschinen und Werkzeuge für die produzierende Industrie her. Zu den Kunden zählen zum Beispiel Miele, Hella, Hörmann und Benteler. Noch heute ist die Firmenphilosophie: Langsam, aber stetig wachsen sei ein Ziel des Unternehmens, so Marion Ottemeier-Esken.

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