Pandemie zwingt Pächter in die Knie
Bild: Berenbrinker
Die Friedenslinde ist ein beliebtes Ausflugsziel. Aufgrund der Corona-Krise ist das Restaurant derzeit geschlossen. Nach der Krise wird es einen Pächterwechsel geben.
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Ihm sei keine andere Möglichkeit geblieben, erklärte Jungeilges gegenüber dieser Zeitung. Im März vergangenen Jahres war der bisherige Pächter des altehrwürdigen Restaurants, Achilles Ziogas, gestorben. Nur wenige Wochen später übernahm Sven Jungeilges das Haus mit einer Lokalfläche von insgesamt 350 Quadratmetern und einem 800 Quadratmeter großen Biergarten direkt am Rand des Holter Walds in Sende.

Interessenten für Nachfolge sind da

Sven Jungeilges erklärte nun, dass ihm die Corona-Krise keine andere Wahl lasse, als als Pächter abzuspringen. Bis zur Schließung der Friedenslinde aufgrund der Pandemie Mitte März sei er noch kein Jahr in der Verantwortung gewesen. Das Risiko sei nun zu groß. Sven Jungeilges nutzt den Abschied, um sich bei seinem Team sowie den Gästen für die Loyalität und Unterstützung zu danken. Sein ausdrücklicher Wunsch sei es, dass das Traditionslokal nach der Krise wieder mit Leben gefüllt wird.

Dieser Wunsch könnte laut der Verpächterin Doris Reinartz in Erfüllung gehen. Man habe schon einen Interessenten gefunden, berichtet sie. Es seien – auch aufgrund der derzeitigen Krise – aber noch keine Verträge unterzeichnet worden.

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