Parkzeit soll eingeschränkt werden
Bild: Ackfeld
Auf zwei Stunden begrenzen wollen Planer und Verwaltung die Parkdauer auf den Stellflächen am Anger. Gleiches gilt für Stellplätze entlang der Paderborner Straße gegenüber dem Rathaus.
Bild: Ackfeld

Generell gilt: „Die Erhebung, die im Mai 2015 zum Parkraum im Verler Ortskern durchgeführt wurde, zeigt, dass das Angebot und die vorhandene Nachfrage gut aufeinander abgestimmt sind“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung für eine gemeinsame Sitzung des Bau- und des Verkehrsausschusses am Donnerstag, 3. Dezember, ab 18 Uhr im Rathaus. Drei Maßnahmen haben die Mitarbeiter des Planungsbüros BSV erarbeitet. Auch die Verwaltung hat schon eigene Überlegungen angestellt. Entscheiden muss die Politik.

Gütersloher Straße/Paderborner Straße zwischen Österwieher Straße und Poststraße: Ausweitung der Halteverbotszone, Parken mit Parkscheibe in gekennzeichneten Flächen für maximal zwei Stunden (werktags von 9 bis 19 Uhr). Zu diesem Bereich gehören die Stellflächen an der Paderborner Straße gegenüber dem Rathaus sowie der Parkplatz Anger. Die Verwaltung findet den Vorschlag gut. Sie schreibt in der Vorlage: „Durch die Erweiterung des Angebots für Kurzzeitparker verbessern sich die Chancen für Kunden und Besucher im zentralen Stadtgebiet.“

Rathausparkplatz:  Die Planer schlagen vor, 20 Besucherstellplätze zu schaffen, wo maximal zwei Stunden geparkt werden darf. Grundsätzlich stimmt die Verwaltung dem Ansinnen zu, will die Zahl aber reduzieren. Sie sollen im hinteren Bereich des Areals entstehen. Der sei leicht abzugrenzen und könne mit Schildern markiert werden. „Sollte sich herausstellen, dass diese 14 Plätze nicht ausreichen, so könnte der Bereich nachträglich erweitert werden“, heißt es in der Vorlage.

Friedhofsweg: 22 Parkplätze auf der Fahrbahn wollen die Planer entfernen. Dadurch soll die Situation auf der engen Straße für Friedhofsbesucher, Fußgänger und Radfahrer verbessert werden. Die Stadt möchte die Zahl der Stellflächen nicht so stark reduzieren. Aus zwei Gründen: Einerseits würden Parkplätze für die Schulen und die Besucher des Friedhofs fehlen. Und andererseits hat die Verwaltung Sorge, dass der Durchgangsverkehr beschleunigt wird, wenn die Fahrbahn frei ist. Der Kompromissvorschlag: Nur ein Teil der Flächen soll aufgegeben werden. In Richtung Hauptstraße sollen Parkplätze erhalten werden.

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