Peter Heethey legt sich fest, SPD nicht
Bild: Steinecke
Als Partei will sich die SPD nicht positionieren. Dafür aber Peter Heethey (links), der im ersten Wahlgang ausgeschiedene Kandidat der Sozialdemokraten. „Ich erkläre, dass ich Paul Hermreck mit Sicherheit nicht wählen werde.“
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Peter Heethey schreibt: „Ich erkläre, dass ich Paul Hermreck mit Sicherheit nicht wählen werde.“ Der Name Michael Esken kommt in der Presseerklärung hingegen nicht einmal vor.

Generell hat sich der Ortsvereinsvorstand der SPD am Montagabend in seiner Sitzung einstimmig dafür entschieden, keine Wahlempfehlung auszusprechen. „Der Vorstand will sich auch weiterhin aus dem Streit innerhalb der CDU heraushalten“, schreibt Peter Heethey.

Den einzelnen Mitgliedern des Vorstands sei es freigestellt, ihre Meinung kundzutun, schreibt Peter Heethey. „Ich persönlich bin der Auffassung, dass die Personen, die mich gewählt haben, sehr wohl wissen, an welcher Stelle sie am 27. September ihr Kreuz zu machen haben und von mir keine Wahlempfehlung benötigen“, so Heethey, der auch Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat ist. Er ruft dazu auf, zur Wahl zu gehen. „Es wäre töricht zu glauben, es sei schon alles entschieden. Jede Stimme zählt“, schreibt der Sozialdemokrat, der am Sonntag 17,4 Prozent der Stimmen geholt hatte.

Erledigt hatte sich nach dem Vorstandsbeschluss der SPD auch ein für Dienstag angesetztes Gespräch zwischen Klaus Brandner, Vorsitzender der Sozialdemokraten, und CDU-Chef Matthias Humpert. „Dass die SPD sich neutral verhalten will, kann ich verstehen“, sagte Humpert auf Anfrage der „Glocke“.

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