Peter Heethey will diesmal „ein großes X“
Bild: Blumenstein
Peter Heethey will am 13. September bei der Bürgermeisterwahl für die SPD das entscheidende Tor schießen. Hinter sich weiß er den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Klaus Brandner, die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Doris Clasbrummel und den gesamten Vorstand der Sozialdemokraten. 
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Wenn er denn am 13. September gewönne.

Ein beitragsfreies zweites Kindergartenjahr, Förderung von Handel, Handwerk und Kulturangeboten, verstärkte Jugendarbeit und Aufwertung der Aufenthaltsqualität im Ort sind Heetheys Hauptziele. 2009 ging der Verler, der am heutigen Samstag seinen 59. Geburtstag feiert, schon einmal ins Rennen – und verlor gegen Paul Hermreck (CDU). Heethey holte 35,24 Prozent der Stimmen. „30 Prozent plus x“ seien seinerzeit das Ziel gewesen, erzählt er und stellt klar: „Diesmal will ich aber ein großes X.“

Den Vorstand des Ortsvereins weiß Peter Heethey hinter sich: Die SPD-Spitze hat den Vorsitzenden der Ratsfraktion einstimmig nominiert. Jetzt muss der Bewerber von der Mitgliederversammlung am 12. März offiziell aufgestellt werden. Der SPD-Vorsitzende Klaus Brandner hat „keinen Zweifel, dass dem Vorstandsvotum gefolgt wird“.

Peter Heethey sind nach eigener Aussage besonders die sozialen Themen ein Anliegen. „Das machen wir ja im Rat auch immer wieder in Anträgen deutlich.“ Aktuell will die SPD ein zweites Kindergartenjahr und den Offenen Grundschulganztag beitragsfrei stellen – wie schon (vergeblich) in den Vorjahren. „Es ist so wichtig, sich der jungen Familien anzunehmen“, betont der 59-Jährige. Auch in Verl werde die Zahl der Unter-25-Jährigen bis 2030 sinken.

„Die Frage ist doch: Wie kriege ich eine Trendwende hin?“ Familien finanziell entgegenzukommen, wäre ein guter Ansatz, findet Heethey. „Das wäre für mich ein zentrales Thema als Bürgermeister.“

Die Jugendarbeit will er ausweiten. Die Kirchengemeinden machten gute Arbeit, aber das reiche nicht aus, meint er. „Es fehlen eine freie Jugendarbeit und ein offenes Café.“ Die jungen Leute von Buswartehäuschen zu vertreiben, weil sie stören, sei kurzsichtig: „Man bietet ihnen bisher keine Alternative.“

Was Peter Heethey zur lokalen Wirtschaft und Aufenthaltsqualität im Verler Zentrum sagt, warum er Kultur fördern will und was die SPD-Spitze über die Querelen in der CDU sagt, lesen Sie in der „Glocke“ von Samstag, 31. Januar!

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