Scheipermeier verlässt Nobilia

Die Zeichen stehen auf Abschied: Dr. Günter Scheipermeier (links) legt den Vorsitz des Nobilia-Beirats nieder. Gesellschafter Werner Stickling dankte für die engagierte Arbeit

„Wir mussten drei Jahre ganz schön strampeln“, sagte der heute 69-Jährige mit Blick auf seine Anfangsjahre in Sürenheide vor zwei Jahren, als er seinen Posten als Vorsitzender der Geschäftsführung abgab und sich in den Beirat zurückzog. „Nach nunmehr fast 20-jähriger Tätigkeit wird Herr Dr. Scheipermeier zum Ende dieses Jahres seine Mandate innerhalb der Nobilia-Gruppe niederlegen“, schreibt das Unternehmen.

Werner Stickling, Inhaber des Unternehmens und Ehrenvorsitzender des Beirats, nehme das Ausscheiden von Scheipermeier zum Anlass, „um sich im Namen der Gesellschafter für das langjährige vertrauensvolle, engagierte und erfolgreiche Wirken sehr herzlich zu bedanken“. Stickling wünsche „Herrn Dr. Scheipermeier für die nun vor ihm liegende Zeit weiterhin alles Gute“, heißt es in der Nobilia-Mitteilung weiter.

Bei rund 350 Millionen Euro lag der Umsatz des Küchenherstellers 1999, als Scheipermeier vom Kölner Verlag Dumont zu Nobilia kam. 946 Millionen Euro waren es vor zwei Jahren, als er sich aus der Geschäftsführung zurückzog. Vor allem die Automatisierung der Produktion trieb der passionierte Golfer voran. Im Zusammenspiel mit Firmen wie Beckhoff Automation gelang es Nobilia so, zum größten Küchenhersteller Europas zu werden.

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