Schulzentrum wird zum Wunderland
Bild: Steinecke
Stimmungsvoll war das Weihnachtskonzert des Frauenchors Verlady, des Männergesangvereins Liedertafel und des Bläserensembles des Posaunenchors Isselhorst im Pädagogischen Zentrum der Hauptschule.
Bild: Steinecke

Unter der Leitung von Markus Koch gestalteten der Frauen- und der Männerchor gemeinsam den Auftakt. Volltönend und vielstimmig präsentierten sie das getragene „Laudate omnes gentes“, um anschließend mit „Ich steh an deiner Krippen hier“ den melancholisch, ergreifenden Charakter der Melodie, die auf Martin Luthers Weise „Es ist gewisslich an der Zeit“ basiert und von Johann Sebastian Bach in seinem Weihnachtsoratorium übernommen wurde, zum Tragen zu bringen.

Ein gelungener Einstieg in einen feierlichen Abend, bei dem der Isselhorster Posaunenchor unter der Leitung von Heiner Breitenströter überzeugte. Fein abgestimmt gab das Quintett mit „Ermuntre dich, mein schwacher Geist“, „Freut euch, ihr lieben Christen“ und „Hosianna, Davids Sohn“ einen strahlenden Vorgeschmack. Heiner Breitenströter sorgte mit seinen warmen Klavierläufen wie bei „Leise rieselt der Schnee“ für perlende Akzente in der warm-weichen Vielfalt der Töne.

Höhepunkt vor der Pause war jedoch das Trommlerlied. Der neunjährige Bastian Humpert verdiente sich lang anhaltenden Applaus für seine Begleitung des „Trommlerlieds“ vom Männerchor. Ansatzlos ging es nach der Pause weiter. Das Bläserensemble bereitete mit „Hark! The herald angels sing“ den Teppich für das gelungene „Stille Nacht, heilige Nacht“ des Frauenchors.

Das bildete die Einleitung zur Weihnachtsgeschichte von Martin Jennen. Umringt von den Kindern, die sich auf die Suche nach Bethlehem begeben hatten, erinnerte er in seiner Erzählung über ein behindertes Kind daran, dass auch zur Weihnachtszeit nicht alles perfekt ist, wohl aber kleine Dinge zur Zufriedenheit beitragen können – wie das wundervoll vielschichtig vorgetragene „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“ des Männerchors. „Winterwunderland“ füllte die Aula wieder als gemeinsames Versprechen beider Chöre und mit „Tochter Zion“ unterstützte zum Abschluss der ganze Saal.

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