Schutzwand wird fünf Meter hoch
Bild: Steinecke
Die Arbeiten an der Ecke von Thaddäusstraße und Allensteiner Straße haben begonnen. Auf Höhe der Grünwalder Straße (im Bild links) wird der Parkplatz für den Supermarkt angelegt. Dort wird eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand errichtet.
Bild: Steinecke

Möglich ist ein Teilabriss. Entschieden ist noch nichts. Sicher ist, dass eine Lärmschutzwand gebaut wird. Und zwar im Bereich des Parkplatzes für den Supermarkt. 69 Stellflächen sollen hinter dem Neubau zwischen Allensteiner Straße und Grundschule geschaffen werden. Um den Lärm für die Anwohner in Grenzen zu halten, wird eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand errichtet. Frei bleiben einzig die beiden Einfahrten. Dazwischen und in den Randbereichen des Parkplatzes wird in Höhe der Grünwalder Straße die Wand errichtet.

Unabhängig davon muss geklärt werden, was mit dem Kindergarten geschieht. „Es gibt noch keine endgültige Planung“, sagt Bürgermeister Michael Esken im Gespräch mit der „Glocke“. 2014 ist ein von Halke Lorenzen geschaffener Plan präsentiert worden, der den Bau eines Supermarkts vorsieht. Zwischen dem heutigen Kindergarten und dem Supermarkt sollte ein Bürgerplatz entstehen.

Das Problem: Die im Rat vorgestellte Zeichnung war nicht maßstabsgetreu. Mittlerweile ist im Rathaus nachgerechnet worden. Der Supermarkt rückt ein Stück weiter in Richtung Kindergarten. 25 bis 30 Meter bleiben zwischen den beiden Gebäuden. „Wir reden dann eher über ein Plätzchen“, sagt Michael Esken. Der Bürgermeister regt an, über das weitere Vorgehen erst zu entscheiden, wenn der Supermarkt steht. Im kommenden Jahr sollen nach Willen der Verwaltung im Haushalt 50.000 Euro bereitgestellt werden, um die Entwicklung des Platzes zu planen.

Würde man die Pläne von Halke Lorenzen eins zu eins umsetzen, müsste ein Teil des heutigen Kindergartens abgerissen werden, um Platz für eine größere Freifläche zu schaffen. Genau darüber ist in den vergangenen Jahren immer wieder gestritten worden. Die Dorfgemeinschaft und auch die CDU hatten sich dagegen ausgesprochen, die Kindertagesstätte abzureißen. Als ortsbildprägend war das in Teilen rund 100 Jahre alte Gebäude eingestuft worden.

So hatte die CDU im Jahr 2013 mit einem Veto für den Fall gedroht, dass das Gebäude infrage gestellt wird. Allerdings zu einem Zeitpunkt, als sich die Union noch gegen die Errichtung eines Nahversorgers im Zentrum von Sürenheide ausgesprochen hatte. Eine Position, die die Partei später revidiert hat.

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