Schwung für den Verler Wahlkampf
Laden zur Diskussionsrunde im Grünen: (v. l.) Berthold Stuckmann, Jörg Hollenhorst, Roland Behrendt und Matthias Holzmeier auf der Bürmschen Wiese. Dort findet am Donnerstag der Schlagabtausch statt.

Soll deshalb, weil alles mit dem Wetter steht und fällt. Regnet es, dann wird die Veranstaltung auf der Bürmschen Wiese ersatzlos gestrichen. Aber die Macher von der Kolpingsfamilie und vom Heimatverein sind erst einmal guter Dinge, etwas Schwung in den bisher tristen Wahlkampf bringen zu können. 

Die CDU und die Grünen haben ein Wahlprogramm präsentiert. Die SPD hatte viele Dinge auf ihrer Internetseite veröffentlicht und Bürgermeister-Kandidat Dieter Fleiter mal im Pflegebett präsentiert, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Und sonst? Von der FDP ist bisher wenig zu sehen. Und die mit viel Tamtam angetretene FWG hält sich bisher bedeckt. Sie hat nicht einmal eine funktionierende Internetseite (Stand Freitag, 18 Uhr). Von Inhalten ganz zu schweigen. 

Geplant ist am Donnerstag im ersten Teil eine Diskussion der Parteien. Dann geht es schwerpunktmäßig um die Stadtratswahl. Auf den Treppenstufen, die vom Rathausparkplatz auf die Bürmsche Wiese führen, werden die Spitzenkandidaten von CDU (Gabi Nitsch), SPD (Peter Heethey), Grünen (Thorsten Rohde) und FDP (Dr. Ulrich Klotz) gegeneinander antreten. Die FWG schickt ihre nominelle Nummer drei und heimliche Nummer eins ins Rennen: Paul Hermreck.

Die Vertreter haben zunächst Zeit, die Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit vorzustellen. Anschließend stellen sie sich den Fragen der Bürger. Moderiert wird das Duell von Jörg Hollenhorst von der Kolpingsfamilie. 

Erst im zweiten Teil des Abends sind dann auch die beiden Bürgermeisterkandidaten mit ins Boot. Amtsinhaber Michael Esken (CDU) trifft im ersten direkten Duell auf Dieter Fleiter (SPD). Auch in diesem Teil sind die Fragen der Verler willkommen. Erst wird ein Zuschauermikrofon geben. 

Besucher müssen folgende Punkte beachten: Es gibt drei Eingänge (Post- und Bürmannstraße sowie Rathausparkplatz). Einlass ist ab 18.15 Uhr. Die Besucher werden namentlich erfasst. Maximal 300 dürfen teilnehmen. Die Abstandsregeln sind einzuhalten. Die Organisatoren verzichten auf den Verkauf von Speisen und Getränken. Sanitäre Anlagen stehen im Rathaus zur Verfügung. Es wird keine Sitzgelegenheiten geben. Wer will, kann sich einen Stuhl mitbringen.

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