Senioren-Aktiv-Tag feiert Premiere
Bild: Tschackert
Trinken ist gesund: (v. l.) Cornelia Langreck informierte über Milch. Maria Fuhrmann und Cäcilia Junkern sowie Enkel Leon ließen sich gern zu einem Gläschen einladen.
Bild: Tschackert

 Die Botschaft auf dem Faltblatt der Stadt Verl zu dieser Veranstaltung ist klar: Das Leben kann auch im Alter Spaß machen. Nur ist es leider gar nicht so kinderleicht, sich diese Vitalität zu bewahren. Wie das gehen könnte, zeigte der erste Aktiv-Tag. Und das Interesse war da. Eine große Anzahl an Besuchern flanierten bereits mit dem offiziellen Startschuss durch Bürgermeister Michael Esken, dem Ersten Beigeordneten Heribert Schönauer und Christiane Vornholt durch die Gänge. Sie informierten sich über die vielen Angebote und machten bei den zahlreichen Aktionen mit. Annette Voßhenrich blieb gleich am Stand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisatoren stehen und durchlief einen Parcours zum Thema Ernährung. „Ein elementares Thema“, wie Ursula Haarhoff deutlich machte. Für die Interessenten gab es keine überkandidelten Programme, sondern ein paar einfache Regeln auf Basis von Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung – wie zum Beispiel fünf Mal am Tag Gemüse oder Obst zu essen. Trinken sei ebenfalls ein wichtiges Thema. Kalzium-Lieferant Nummer eins sei die Milch, sagt Cornelia Langreck von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW. „Mineralstoffe und Vitamine der Molkereiprodukte helfen, gesund zu bleiben“, beteuerte sie. Einen Trinkplan nahmen sich Maria Fuhrmann und Cäcilia Junkern gleich mit. Die beste Ernährung nutzt nichts, wenn der Körper nicht in Bewegung bleibt. In Schwung kommt man etwa bei den Seniorenangeboten der Tanzschule Stüwe-Weissenberg. Line-Dance sei eines dieser Angebote. „Viele sind allein, haben aber immer noch Spaß am Tanzen“, so Ursula Krestan, die Heribert Schönauer noch vor der Eröffnung zu einem Tänzchen aufforderte. Auch mit vielen Vorurteilen wurde bei der Veranstaltung aufgeräumt. Zum Beispiel in puncto Lernfähigkeit. „Klar, kann man im fortgeschrittenen Alter noch ein Instrument erlernen. Warum nicht?“, betonte Gesine Blomberg-Laurenz. Deshalb bietet die Kreismusikschule in Verl in Kürze ein Instrumentenkarussell für Senioren an. Auch bei Handys und Co. gab es Hilfestellungen. So stellte die Volkshochschule ihre Kurse für Senioren vor. Generationsübergreifende Projekte wie die Eule, wo junge Menschen Älteren Wissen vermitteln, würde man sich bei der Stadt Verl noch mehr wünschen. Das sagte Heribert Schönauer.

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