Skate-Tourismus in der Sürenheide
Bild: von Stockum
Mit einem Skaterbus will die Stadt Rietberg Jugendliche zur Multifunktionsanlage in der Sürenheide bringen.
Bild: von Stockum

So will die Stadt Rietberg ab diesem Monat einen Skaterbus einsetzen, der Jugendliche ab zwölf Jahren zu den Rampen am Bürgertreff in der Sürenheide bringt.  Während das in der Nachbarkommune für Debatten sorgt, freut man sich in Verl über die Gäste.

Zugegeben: Hat sich der Transfer von Rietbergern ersteinmal etabliert, wird sich kurz- und mittelfristig sicherlich nichts an den fehlenden Infrastrukturen für die Skateboarder in der Landesgartenschau-Stadt ändern. „Dennoch finden wir das ganz positiv“, sagt Bürgermeister Paul Hermreck. Dass die Nachbarn mit Bussen nach Verl gebracht würden, mache doch die große Akzeptanz der Anlage deutlich. „Und schließlich fahren wir ins Theater nach Gütersloh, zur Cultura nach Rietberg und anderswo hin“, versteht der Verwaltungschef die Entwicklung als „interkommunale Zusammenarbeit fernab vom Kirchturmdenken“.

 Nicht zuletzt freue man sich auch über jeden Gast im Freibad. „Warum nicht auch auf den Rampen?“, fragt Hermreck. „Wenn allerdings irgendwann Busparkplätze dafür gebaut werden müssen, sollten wir das nochmal überdenken“, ergänzt er mit einem Augenzwinkern.

SOCIAL BOOKMARKS