Sonnengesang unter freiem Himmel
Bild: Ibeler
Freuen sich auf eine außergewöhnliche Veranstaltung unter freiem Himmel: (v. l.) Berthold Stuckmann, Elisabeth Arens, Anton Adämmer, Elke Hänel und Ferdinand Hensler.
Bild: Ibeler

Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer Konzertreihe der Kolpingsfamilie Verl in Zusammenarbeit mit dem Musik- und Kulturverband der Stadt. „Ein musikalischer Leckerbissen“, verspricht Ferdinand Hensler von der Kolpingsfamilie. Am Baumweg, abseits vom Alltagslärm, werden die Künstler ihre Besucher mit Rezitation, Gesang und Tanz in die Zeit des Franz von Assisi um 1200 entführen.  Dazu kommen Instrumente wie Saitentambourin, Glocken, Percussions, Mazahar und Einhandflöten zum Einsatz.

Das Duo hat bereits mehr als ein Dutzend szenische Projekte im Bereich Musik, Tanz und Theater realisiert und sich international mit Auftritten bei renommierten Festivals einen Namen gemacht. Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Gaby Bultmann und Daniele Ruzzier liegt auf szenischen Konzerten zum Thema Mittelalter und Commedia dell’Arte sowie auf zeitgenössischem Theater.

Der Eintritt zu dem Konzert, das um 16 Uhr beginnt,  ist frei. Die Veranstalter bitten lediglich um einen freiwilligen Obolus. Wer mit dem Auto anreist, sollte an der Lindenstraße in der Nähe des Hofs Pape parken, empfehlen die Organisatoren. Direkt an der schmalen Baumstraße, wo sich der Obelisk Nummer vier des Besinnungswegs „Verler Kirchwege“ befindet, haben nur Fahrräder Platz. Für die erhofften 100 Gäste richten die Veranstalter einen gemähten Platz in dem Waldstück her. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert ab 16.30 Uhr in der St.-Anna-Kirche statt.

Der Besinnungsweg „Verler Kirchwege“ wurde vor vier Jahren eingeweiht. Entstanden ist der zwölf Kilometer lange meditative Wanderweg mit dem Sonnengesang des Franziskus durch die Initiative der Kolpingsfamilien Verl, Sürenheide und Kaunitz. Die Texte des Sonnengesangs wurden von Bildhauer Horst-Jürgen Hoburg auf verschiedenen Stelen aus Sandstein eingemeißelt. An Stele vier, dem Ort der Open-Air-Inszenierung, heißt es: „Gelobt seist du, mein Herr, durch Bruder Wind und die Luft, durch bewölkten und heiteren Himmel und jegliches Wetter; so erhältst du deine Geschöpfe am Leben.“

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