Sponsorenlauf in heimeliger Atmosphäre
Der Startschuss fällt: Bei besten äußeren Bedingungen gehen rund 150 Läufer auf die verschiedenen Strecken, um Geld für die Uganda-Hilfe zu sammeln.

Im Vorjahr hatten die Organisatoren gut 200 Teilnehmer gezählt. Dem Charme der Veranstaltung tat das aber keinen Abbruch. „Eine sehr angenehme Atmosphäre hier“, sagte Radio-Gütersloh-Moderator Helmut Delker, der zum ersten Mal teilnahm. Und der stellvertretende Bürgermeister Josef Dresselhaus, der die Läufer auf die Strecke schickte, äußerte: „Es könnten sicher einige mehr sein, aber das meiste Geld kommt ja sicher durch die Sponsoren zusammen.“

5500 Euro waren es im vergangenen Jahr. „Ich hoffe, dass dieses Mal ähnlich viel zusammenkommt“, sagte Helga Brockbals vom Organisationsteam. Dafür setzte sich die Verler Realschule gern ein. Wie im Vorjahr hatten Jan-Christian Schneider und Christian Simon die Teilnahme der Klasse 8 b organisiert. Die zehn Schüler hatten Sponsoren organisiert und überreichten bei der Anmeldung schon 450 Euro.

Weiteres Geld sammelten sie nach der Grundstrecke durch das fleißige Drehen von Extrarunden. 60 Cent kommen so pro gelaufenen Kilometer zusammen. Weiteres Geld nimmt die Uganda-Hilfe durch den Verkauf an den Verzehrständen zusammen. „Der Kuchen schmeckt heute doppelt so gut, denn er ist ja für den guten Zweck“, sagte Moderator Thorsten Nöthling, der in launiger Manier durchs Programm führte.

Die zweite Vorsitzende der Uganda-Hilfe, Elisabeth Wester-Ebbinghaus, legte noch einmal den zielgerichteten Einsatz der Mittel in Uganda dar: „Wir haben so gut wie keine Verwaltungskosten. Das Geld geht nahezu eins zu eins nach Afrika.“ Angefeuert von den Cheerleadern Little Angels und Creazy Angels aus Augustdorf legten sich die Aktiven ordentlich ins Zeug.

Während die Kinder über 500, 1000 und 2000 Meter starteten, ging es für älteren Aktiven auf die langen Distanzen über fünf oder zehn Kilometer. Bevor es losging, sorgten Anna Schulte, Lea Diekhans, Lea Lindeblatt und Jamila Lükewille von der Körperwerkstatt mit ihrem schwungvollen Aufwärmprogramm für die nötige Geschmeidigkeit 60 Helfer hatte der 86 Mitglieder zählende Verein für den reibungslosen Ablauf auf die Beine gestellt.

Die gute Organisation und die schöne Atmosphäre kamen gut an. Etwa bei Carola Mols aus Hückelhoven. Die gebürtige Verlerin war eigens von der holländischen Grenze aus angereist. „Schön hier. Der Platz ist egal, Hauptsache dabei sein. Ich gehe davon aus, dass ich jetzt immer mitmache“, sagte sie.

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