Sportler laufen für den guten Zweck
Bild: Tschackert
Die jüngsten Starter eröffneten mit dem Bambini-Lauf den 17. Uganda-Lauf. Vorneweg Max Fröhlike, der am Ende dritter wurde.
Bild: Tschackert

David Smyrek, Marcel Voike und Tom Harder lieferten sich auf der 5,6 Kilometer-Distanz einen packenden Dreikampf, den Smyrek für sich entschied. Bei den Frauen überquerte Nicola Sommerfeld als Erste die Ziellinie auf dem Schmiedestrang.

Junge Spender und Läufer

Der erste Sieger des Tages hieß allerdings Caspar Müller-Baumgarten. Der Achtjährige aus Tübingen, der bei seiner Großmutter Ingrid Malak zwei Wochen seiner Sommerferien verbringt, wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg bei den Bambinis. Emilie Kleinehelleforth und Max Fröhlike kamen hinter ihm ins Ziel. Das Alter nicht vor Siegen schützt, dafür war Ursula Wishart (76) der Beweis. Die Seniorin walkte dem rund 30-köpfigen Feld davon.

Einen tollen Einsatz etwas anderer Art legte Ben Großeschallau an den Tag. Beim Aussortieren im Kinderzimmer kam ihm die Idee, seine Sachen zu verkaufen und den Erlös der Ugandahilfe zu spenden. An drei Tagen wurde der Hof vor der Haustür zum Kinderflohmarkt. Fast 40 Euro kamen zusammen. Ein wenig größer fiel der Spendenscheck der Kolpingsfamilie aus. Aus den Theatereinnahmen reichten die Hobbyschauspieler 1000 Euro als Startgeld für eigene Mitglieder an die Hilfsorganisation weiter.

Vierbeiner geht an den Start

„Die Ugandahilfe macht tolle Arbeit, und das unterstützen wir gern“, sagte Sebastian Hensler bei der Übergabe. Dem schloss sich die stellvertretende Landrätin Christine Disselkamp, selbst Freizeit-Läuferin, im Interview mit Peter Gehrmann an. Der hielt die Besucher mit aktuellen Informationen über das Laufgeschehen und Hintergründe auf dem Laufenden.

Selbst zu der Startnummer 153 wusste er etwas zu sagen. Der Trainingspartner von Mathias Adämer kam auf allen Vieren ins Ziel, hört auf den Namen Rico, ist zwei Jahre alt, macht seinem Herrchen beim Training regelmäßig Beine und ist ein Mischlingsrüde. Selbstverständlich wurde auf für Rico das Kilometergeld von 60 Cent bezahlt. Soviel kostete die Teilnahme am Uganda-Lauf. Für Daniel Busche waren die sechs Euro gut investiertes Geld, denn er gewann auf der Königsstrecke, den zehn Kilometern.

Soziales Engagement

Den Schülerlauf entschied Nickolas Söder für sich. Gewinner war aber vor allem die Ugandahilfe, die mit den Einnahmen des Laufs Projekte in dem Entwicklungsland vorantreibt und aufrechterhält. So wurden zum Beispiel Rettungswagen angeschafft und ein Entwässerungssystem in einem Krankenhaus ausgebaut.

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