Stadt sieht Skulpturenpark positiv
Bild: Ackfeld
Als geeigneten Standort für einen Skulpturenpark bezeichnet die Kolpingsfamilie Verl das Areal zwischen Friedhof und Streuobstwiese. In der Ölbachaue könnte das Projekt umgesetzt werden. Aber auch andere Standorte sind möglich.
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 Die Verwaltung empfiehlt, die nächsten Schritte einzuleiten. Konkret heißt es im Beschlussvorschlag: „Die Verwaltung wird beauftragt, unter Beteiligung unter anderem der Kolpingsfamilie Verl die Möglichkeit einer Umsetzung des Skulpturenparks in Verl zu eruieren.“

Grundsätzlich steht die Stadt dem Thema positiv gegenüber, wie aus der Vorlage für den Ausschuss hervorgeht. Sie bewertet die Idee grundsätzlich positiv und teilt die Auffassung, dass ein Skulpturenpark zu einer Bereicherung und Steigerung der Attraktivität in der Kommune führen kann.

Offen lässt die Verwaltung, wo der Park errichtet werden könnte. Die Kolpingsfamilie hatte die Ölbachaue zwischen Dorfmühle und Friedhof als den am besten geeigneten Standort bezeichnet. „Durch die Verbindung von Streuobstwiese, Friedhof und Skulpturenpark könnte ein einzigartiger Landschaftspark entstehen“, heißt es im Antrag des Arbeitskreises. Alternativ hatte der Arbeitskreis den Bühlbusch sowie die Bürmsche Wiese ins Spiel gebracht. Aber auch andere Orte seien denkbar.

In der Vorlage heißt es seitens der Stadt zu dem Thema: „Von besonderer zentraler Bedeutung ist sicherlich die Wahl des Standorts, der sich nach Ansicht der Verwaltung an exponierter Stelle im Ort befinden sollte.“ Die Stadt will das Konzeptpapier der Kolpingsfamilie zur Diskussionsgrundlage für die weiteren Überlegungen machen. Der kommunalpolitische Arbeitskreis will mit dem Skulpturenpark eine Plattform für heimische Künstler schaffen.

„Dies würde unsere Stadt noch attraktiver und lebenswerter machen“, heißt es in dem im vergangenen Jahr im Rat gestellten Antrag. Die Initiatoren um Berthold Stuckmann und Ferdinand Hensler haben bereits Gespräche mit Künstlern geführt. Die Idee sei positiv beurteilt worden. „Einige Künstler wären auch bereit, für die Startphase ein paar Objekte als Leihgabe zur Verfügung zu stellen“, heißt es im Antrag. Zehn bis zwölf Objekte sollten es zum Start des Parks sein. Langfristig soll die Ausstellung immer wieder verändert werden, um Menschen in die Ölbachstadt zu locken.

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