Stadt will Mobilfunkmast bauen lassen
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Am Bühlbusch soll ein Mast für den Betrieb von Mobilfunksendern errichtet werden. Anlieger protestieren gegen den Bau.
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Die Einwände kommen schlicht zu spät. Das geht aus einer Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss hervor, der sich am Dienstag, 14. Mai, ab 18 Uhr in einer öffentlichen Sitzung mit dem Thema beschäftigt. „Im Rahmen des Kooperationsmodells sind am 7. März die Mietverträge über die drei Standorte in Verl, Kaunitz und Sürenheide zwischen dem Unternehmen Deutsche Funkturm und der Stadt Verl geschlossen worden. Somit liegt ein vertraglich bindender Sachverhalt vor“, schreibt die Verwaltung.

Außer dem Bau am Bühlbusch sind weitere Masten an der Sürenheider Straße in Sürenheide und am Sportplatz in Kaunitz vorgesehen. Die Deutsche Funkturm sei bereits mit Planungskosten in finanzielle Vorleistung getreten, so dass bei Vertragsbruch Regressansprüche und eine Vertragsstrafe zu erwarten seien.

„Der Bauantrag der Mobilstandorte liegt der Bauaufsicht der Stadt Verl vollständig vor und ist genehmigungsfähig“, schreibt die Verwaltung. Im Zuge der Genehmigung des Betriebs werde der Standort auch durch die Bundesnetzagentur geprüft. Unter anderem gehe es dabei um Sicherheitsabstände, die zwingend eingehalten werden müssten. „Sollte die Bundesnetzagentur auf Grund der gesetzlichen Vorgaben die Genehmigung für diesen Standort erteilen, wird die Deutsche Funkturm den Mobilfunkmasten dort bauen dürfen“, heißt es in der Vorlage weiter. Bisher liege diese Genehmigung aber noch nicht vor.

Nun ist aber erst einmal die Politik am Zug. Sie beschäftigt sich am Dienstag mit dem Antrag der Anlieger.

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