Stadt will digitale Plattform aufbauen
Kostenlosen Zugang zum Internet will die Verwaltung im Stadtzentrum ermöglichen.

Verbunden ist mit dem Vorhaben ein flächendeckender Aufbau eines freien W-Lan-Netzes an stark frequentierten Orten und Plätzen in der Kommune. „Ziel ist eine stärkere Verknüpfung des stationären Einzelhandels sowie der zahlreichen örtlichen Dienstleister und Handwerker mit den Vorteilen der digitalen Welt darzustellen“, schreibt die Verwaltung in einer Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss. Erste Bausteine seien durch die Freifunk-Router im Foyer des Rathauses und dem Besprechungsraum an der Paderborner Straße 6 sowie mit dem W-Lan in der Dreifach-Sporthalle geschaffen worden. Um das Projekt „Verl Digital“ umsetzen zu können, bedürfe es eines leistungsstarken öffentlichen W-Lans.

Auf dem Weg zum Ziel gibt es unterschiedliche Wege. Es ist auch eine Frage des Geldes. In der Vorlage zeigt die Verwaltung drei Lösungsmöglichkeiten auf: Einmal könnte die Stadt sich der Freifunkinitiative anschließen. Das ist relativ kostengünstig zu haben. Alternativ könnte die Verwaltung einen Dienstleister beauftragen. Der würde ein leistungsfähigeres Netz aufbauen, das allerdings deutlich teurer werden würde. Zahlen nennt die Verwaltung nicht. Nur, dass eine monatliche Nutzungsgebühr fällig würde – im Gegensatz zum Freifunk. Dafür allerdings könnten zum Beispiel höhere Bandbreiten bei Bedarf hinzugebucht werden.

Möglich ist nach Ansicht der Verwaltung auch eine Kombination beider Angebote. Die Gewerbetreibenden im Zentrum bieten ihren Kunden einen Internetzugang via Freifunk an. Und im Außenbereich wird von einem externen Anbieter ein flächendeckendes und leistungsstarkes W-Lan-Netz geschaffen, um einen Zugang zu garantieren. Die Kosten dafür müsste dann die Stadt übernehmen. Sind die Arbeiten abgeschlossen, will die Verwaltung auch in den Ortsteilen einen drahtlosen Internetzugang ermöglichen. Und zwar in Kooperation mit den dort ansässigen Betrieben sowie zum Beispiel der Einzelhandelsgemeinschaft Kaunitz.

Beraten wird darüber am Dienstag, 28. November, ab 18 Uhr im Haupt- und Finanzausschuss. Die Sitzung ist öffentlich.

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