Stadt zieht Kreis um das Verler Zentrum
Die Stadt zieht die Grenze: Nur Geschäfte, die innerhalb der blauen Linie liegen, dürfen am Sonntag, 19. Mai, öffnen. Am Montag, 6. Mai, beschäftigt sich der Stadtrat ab 18 Uhr mit dem Thema.

Klar ist schon jetzt: Der Kreis der Teilnehmer schrumpft. Die Stadt hat den Veranstaltungsbereich anlässlich des Frühlingsfests festgelegt. Der SB-Markt von Lüning darf noch teilnehmen, alle weiteren Geschäfte im Ölbachcenter nicht mehr. An der Gütersloher Straße ist das Modehaus Kleinemas noch dabei. Alles was weiter in Richtung Gütersloh liegt, nicht. An der Paderborner Straße ist auf Höhe der Parfümerie Malinowsky Schluss.

Im Bereich Bahnhofstraße ist bei Beckhoff Technik und Design die Grenze, während nördlich der Ortsdurchfahrt alle Einzelhändler an der Wilhelmstraße, der Hauptstraße dem Kühlmannweg, der Sender Straße und der Poststraße öffnen dürfen.

Soweit der räumliche Rahmen. Hinzu kommen die Veranstaltungen, die im Vordergrund stehen müssen. Der verkaufsoffene Sonntag ist im Prinzip nur schmückendes Beiwerk – in der Theorie zumindest. „Das Frühlingsfest ist eine seit vielen Jahren etablierte Veranstaltung“, schreibt die Verwaltung in einer Vorlage für den Stadtrat. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Verl dreht am Rad“. Zahlreiche Aktionen sind deshalb geplant.

„Möglichst viele Bürger aus Verl und Umgebung sollen gemeinschaftlich die Vorzüge des Fahrradfahrens nutzen“, heißt es in der Vorlage. Die Hauptstraße, Wilhelmstraße und Sender Straße werden deshalb zum Teil gesperrt. Dort können die Besucher während der Veranstaltung die Straße in voller Breite benutzen. Die geplanten Aktionen sollen laut Beschlussvorlage alle Altersgruppen ansprechen.

Unter anderem sind eine Versteigerung von Fahrrädern, ein Fahrradparcour, eine Präsentation der Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen sowie die Öffnung des Heimathauses und des Knopfmuseums geplant. Parallel findet das Weinfest statt. „Das Ziel ist es, den Besuchern die Vielfalt und Attraktivität des Einzelhandels zu präsentieren. Damit soll auch der langfristige Erhalt des stationären Einzelhandelsangebots gesichert werden“, schreibt die Verwaltung.

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