Sürenheider Oktoberfest ist  „Wahnsinn“
Bild: Steinecke
Andreas Golombek, Trainer des SC Verl (links), stach das Fass an. Mit dabei war unter anderem auch David Odonkor (rechts).
Bild: Steinecke

Das Fass hatte Andreas Golombek, Trainer der Regionalliga-Fußballer des SC Verl, angestochen. Angesichts der 1000 Gäste mit leicht zittrigen Händen. Nachdem ihm Kosfeld die beruhigenden Worte „Ich bin ja bei Dir“ zugeflüstert hatte, hämmerte Golombek den Zapfhahn nach rekordverdächtigen vier Schlägen ins Fass. Der Trainer hatte seine neue Berufung gefunden und fragte gleich nach, ob er auch 2014 wieder Hand anlegen dürfe. Gemeinsam mit der Mannschaft und Praktikant David Odonkor ging es anschließend in die ausgelassene Partyschleife. Auch von der 0:1-Niederlage am Nachmittag gegen Rot-Weiß Essen ließen sich die Ballkünstler die gute Laune nicht verderben. „Ich lache immer“, sagte Odonkor. Der zwölfte Platz im Mittelfeld sei eine gute Ausgangsbasis zum Feiern.

„Hier ist es einfach am Besten“

Das Fundament für die ungebremste Heiterkeit bereiteten die „Vagabunden“. Die Band, die nach dem Auftritt in der Sürenheide die Cannstatter Wasen (Stuttgart) auf dem Terminplan stehen hat, sorgte für Gaudi pur. Und Festwirt Jürgen Ruthmann hatte wieder nach allen Regeln der Kunst die bajuwarische Ausgelassenheit auf die Festwiese an der Königsberger Straße geholt. „Zwischen Jürgen und den Schützen ist inzwischen eine echte Kooperation gewachsen. Da kann sich jeder blind auf den anderen verlassen“, sagte Helmut Kosfeld, der bei bester Partylaune einen zufriedenen Eindruck machte. Damit spiegelte er zu 100 Prozent die Stimmung der Gäste wider. Anja Schulte aus Varensell war bereits zum vierten Mal von der Sürenheider Wies’n begeistert. Sie sagte: „Wir waren ja auch schon woanders, aber hier ist es einfach am Besten.“

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