Sürenheider Regent heißt Ralf Kosfeld
Bild: Steinecke
„Immer mitten druff“: Mit diesem Motto hatte Ralf Kosfeld den Adler aus dem Kugelfang geholt. Er regiert mit seiner Frau Anja (rechts) jetzt für ein Jahr die Sürenheider Schützen.
Bild: Steinecke

Und jubelte: „Mit 50 wollte ich mir diesen Traum erfüllt haben.“ Der Plan ist aufgegangen – Kosfeld zählt derzeit 49 Lenze. „Er ist ja alt genug“, kommentierte seine Mama Hildegard mit Tränen in den Augen. Eine Zeitlang hatten auch Roland Stickling und Uwe Schieweck mitgeschossen, dann dem angehenden Geburtstagskind den Vortritt gelassen.

„Immer mitten druff“, so beschrieb der Vater dreier Töchter und Ehemann von Masseurin Anja hinterher seine Taktik. Dabei spielte es keine Rolle, dass der Adler noch im Besitz seines rechten Flügels war. Den linken Flügel hatte sich Ulrich Stickling mit dem 145. Schuss gesichert. Die Krone ging an Uwe Schieweck (39.), der Apfel an Klaus Kampherm (75.) und das Zepter an den späteren König Ralf Kosfeld (92.).

Mit dem Wetter hatten die Sürenheider richtig Dusel. Für das Schießen nutzten sie punktgenau eine Lücke in den Regenwolken.

„Wir haben einen tollen Thron gehabt, der uns immer gut vertreten hat“, bedankte sich Helmut Kosfeld beim scheidenden Kaiserpaar Reinhard und Petra Michels. Vom Throngefolge gab es zum Ende der Ära zwei Geschenke: ein Ersatz-Zepter für Reinhard Michels und ein Buch mit dem Titel „Schicksalsjahre einer Kaiserin“ für seine Frau Petra.

Den ausführlichen Bericht mit vielen Bildern finden Sie in der „Glocke“ von Dienstag, 23. Juni!

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