Sürenheider machen den Bayern Konkurrenz
Bild: Ebbesmeyer
Erlauchte Runde: König Uwe Edinger (hinten, 3. v. l.) hatte zum Sürenheider Oktoberfest eine ganze Reihe seiner Mitstreiter und Untertanen ins Festzelt auf der Wiese des Schützenplatzes mitgebracht. Marko Diekmannshemke, Frederik Venne, Tatjana Niemöller, Dirk Kammertöns, Steffi Steffenfauseweh, Wolfgang Steffenfauseweh, Jana Venne, Torsten Hänisch-Hüttenhölscher, Veronique Venne, Eva Hillbrink und Timo Hagemann feierten „bis inne Puppen“.
Bild: Ebbesmeyer

Auf der Wiese des Schützenplatzes, im blau-weiß dekorierten Zelt - bis dass der Boden wackelte. Die ausrichtende Schützenbruderschaft war vom Besucherzuspruch schlichtweg überrannt worden, schilderten die Brudermeister Helmut Kosfeld und Werner Paulfeuerborn.

Waren es vergangenes Jahr noch gut 800, die „bis in die Puppen“ ausgiebig gefeiert hatten, strömten diesmal gleich 500 mehr im schmucken Dirndl beziehungsweise in Krachlederner und Trachtenhemd ins Zelt. „Und für nächstes Jahr überlegen wir, ob wir nicht ein doppelstöckiges Festzelt – wie in München – aufbauen“, hieß es aus dem Kreis der Festmacher.

Bierfass trotz Bürgermeister

Rund eine Stunde nach Festbeginn erfolgte der offizielle Startschuss. Allerdings nicht, wie geplant durch Bürgermeister Paul Hermreck. Der ist ja mittlerweile und gleichsam kraft Amtes schon mehrfach geübt, doch am Samstag wollte alles Hämmern nicht recht glücken. Kurzerhand nahm Brudermeister Kosfeld das Schlaggerät selbst in die Hand und unter dem Johlen des Feiervolkes dauerte es gerade mal drei, vier Schläge, bis der Gerstensaft aus dem Fass spritzte.

Jubelnd stemmten die Ehrengäste, unter ihnen natürlich Sürenheides Schützenkönigspaar Wolfgang und Gudrun Lüke, Hedwig Masjosthusmann von der Dorfgemeinschaft, die Brudermeister sowie Festwirt Jürgen Ruthmann, die Krüge gegen Zelthimmel. Und da nahm die Bayernsause noch einmal rasant Fahrt auf. Die Kapelle „Die Heimatländer“ trugen vom ersten Akkord an ihren Teil dazu bei, dass die Menge bald auf Tischen und Bänken tanzte. Und da standen sie den Bayern nun wirklich in nichts nach.

Feuerwehr stark vertreten

Der Feuerwehrlöschzug Verl war gleich mit 80 Frauen und Männern dabei. „Wir wollen schon mal unsere Sürenheider ‚Lösch-Gruppe‘ ausprobieren“, scherzten Dirk Späte und Herbert Rofalski. Die Königspaare und Throngesellschaften von Sürenheide, von den Bürgerschützen, aus Friedrichsdorf und Kaunitz sowie König Jörg Hornschuh von der Feuerwehr mischten kräftig mit – auf der Grundlage deftiger bayerischer Schmankerln.

Da musste sich das RHB-Team um Jürgen Ruthmann mit Haxen, Bratkartoffeln, bayerischem Schweinsbraten, Brezeln, Backleberkäse und Schnitzeln auch vor der Konkurrenz von der Münchener Wies’n nicht verstecken. Was für ein Fest!

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