Tierschutzverein steckt in der Klemme
Der Verein „Tiere in Not“ ist – wie seine Schützlinge auch – in Bedrängnis geraten. Hintergrund ist eine Flut von Katzennachwuchs.

Vor dem Hintergrund einer wahren Katzenflut und einem immer enger werdenden finanziellen Rahmen stehen die Verantwortlichen eigenen Angaben zufolge mit dem Rücken zur Wand. Erst vor wenigen Tagen hat der Verein etwa acht bis zehn Wochen alte Samtpfoten aufgenommen, die dringend ein neues Zuhause brauchen. „Wir wissen nämlich vor Katzen nicht mehr wohin“, sind sich Sabine Walter und Elke Schierl aus dem Vorstand einig.

 Dutzende Tiere werden derzeit in verschiedenen Unterkünften aufgepäppelt und entfloht. Auf das teure Impfen muss mittlerweile schweren Herzens verzichtet werden – diese Kosten kann der Verein nicht mehr stemmen. Gleichzeitig bedrückt die Aktiven ein weiteres Problem: Denn noch immer sucht der Verein eine Unterkunft für notleidende Tiere – möglicherweise auf einem alten Bauernhof oder in einer Scheune. Wer helfen kann oder eines der Tiere bei sich aufnehmen möchte, sollte sich an Sabine Walter (Telefon 05246/5358) oder Elke Schierl (Telefon 05209/5633) wenden.

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