Traumschiff legt in Sürenheide an
Bild: Ackfeld
Leinen los: Als Leichtmatrosen und Stewards verkleidet, heizte die Theatergruppe der KFD St. Judas Thaddäus am Mittwoch den 160 Frauen im Pfarrheim ein. Am heutigen Freitag gibt es eine weitere Party.
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Sketche, eine Playbackshow, Animation und Schunkelrunden standen auf dem Programm. Die Vorsitzende Hildegard Seppler freute sich über die vielen Besucher, unter ihnen auch eine Delegation von der KFD St. Laurentius Clarholz. Passend zum maritimen Motto waren die Frauen des Vorstands als Leichtmatrosen erschienen. Die Mitglieder der Theatergruppe hatten sich mit weißen Hemden, Hosen und goldenen Rangabzeichen auf den Schultern als Stewards verkleidet.

Männliche Besucher in der von Frauen regierten Narrenhochburg waren der Pfarrer der evangelischen Kirche, Jens Hoffmann, und sein katholischer Amtskollege, Pastor Markus Korsus, sowie der Musikfachbeauftragte Wolfgang Schubert und Tontechniker Helmut Kosfeld. „Beide sorgen dafür, dass auch die Passagiere in den letzten Reihen noch etwas verstehen“, sagte Hildegard Seppler und lachte.

Den Part der Moderation hatte Chefstewardess Beatrice (Katy Schumacher) übernommen. Seit September haben die Irene Kletzin, Hannelore Pähler, Sabine Stickling, Doris Schnatmann, Giesela Berenbrinker, Claudia Wiesrecker, Gertrud Edenfeld, Gabi Rofalski, Christel Roggenkamp und Katy Schumacher das Programm und die verschiedenen Sketche vorbereitet.

Ein Aufwand, der sich gelohnt hat, denn souverän kalauerte und alberte sich die Laienspielschar durch kleine Sketche. Dazu gehörte zum Beispiel das von etwas Lokalkolorit geprägte Stück „Die geliehene Pfanne“ und ein „Kundengespräch in der Apotheke“. Beim „Kneipengespräch“ spielte das Schicksal einem Lebensmüden (Hannelore Pähler) derart übel mit, dass selbst das vergiftete Bier noch von einem ahnungslosen, aber gierigen Gaststättengast (Christel Roggenkamp) weggetrunken wurde.

Zwischendurch gaben sich Roland Kaiser (Doris Schnatmann) und Sabine Stickling als Maite Kelly die Ehre. Und auch Katy Schumacher als Sängerin Kerstin Ott glänzte mit zwei Playback-Songs, die am Ende lautstark bejubelt wurden.

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