Trommelzauber in der Sürenheide
Bild: Steinecke
Konzentriert bei der Sache: 180 Schüler der Sürenheider Grundschule haben am Freitag das Stück „Das Geheimnis der Zaubertrommel“ aufgeführt.
Bild: Steinecke

„Willkommen in Afrika“, sagte Schulleiterin Anja Giesbertz zur Begrüßung. Und das durfte durchaus wörtlich genommen werden. Der sonst so nüchterne Zweckbau hatte sich in ein Idealbild des schwarzen Kontinents verwandelt. Die untergehende Sonne Afrikas beleuchtete die Savannen-Szenerie mit ihren Tieren und ihrer Vegetation.

Die Eltern hatten mit ihrer Arbeit an Deko und Kostümen einiges geleistet. Die Akteure waren Teil der Kulisse. Die Krokodile liegen am Ufer des Flusses, funkelnde Sterne schimmern silbern über Afrika. Bäume bieten den Affen eine Zuflucht und lassen Früchte gedeihen. Aber nur, wenn es regnet.

Und dafür bedarf es der Zaubertrommel. Juju und Siyabonga machen sich auf die Suche nach ihr. Sanfte Klänge schweben über den Köpfen der Anwesenden. Der König der Löwen lässt grüßen. Die Eltern singen mit. Fetter Trommelapplaus für die Väter und für die Mütter.

Obertrommler Thomas Soukou vom Trommelzauber-Team ist ganz in seinem Element. Eine Woche hat er mit den Kindern geübt. Und die sind mit Spaß bei der Sache, wenn sie Juju und Siyabonga bei ihrer abenteuerlichen Reise unterstützen und die Trommeln im Takt der Musik mal laut bellen und mal leise rascheln lassen. Die Instrumente klingen vielfältig. Im sanften Wechsel von Musik und Erzählung entsteht eine unterhaltsame Vorführung.

Und natürlich darf es am Ende ein Happy End geben. Der Zauberbaum spendet das Holz für die Zaubertrommel. Alles wird gut. Bedingung: Das Holz gibt es nur, wenn mit den befreundeten Bäumen des Spenders pfleglich umgegangen wird. Jetzt waren es die Eltern, die donnernden Applaus erklingen ließen.

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