VDK-Vorstand tritt komplett zurück

Für Freitag, 10. Juni (nicht, wie ursprünglich angekündigt, für den 3. Juni), 18 Uhr, ist deshalb eine außerordentliche Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Menning anberaumt worden. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch interessierte Mitglieder für die Neuwahlen zur Verfügung stellen würden“, schreibt der Kreisvorsitzende Karl-Heinz Asbeck in einem Brief an die etwa 200 Männer und Frauen zählende Gemeinschaft.

Zuletzt war die Ortsgruppe des Sozialverbands der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner Deutschlands vom Vorsitzenden Peter Ingenhaag, seinem Stellvertreter Hubert Echterhoff, dem Schriftführer Urban Becker, der Kassiererin Gabriele Becker und dem Beisitzer Günter Moschner geleitet worden. Ausschlaggebend für den Rücktritt seien Differenzen über Abrechnungsmodalitäten gewesen, sagt am Dienstag Peter Ingenhaag der „Glocke“. Man habe dem Ortsverein ein System vorgeschrieben, das wenig praktikabel sei und auch noch viel Geld koste. Da aber der Kreisverband diesen Fehler nicht bereit gewesen sei einzugestehen, habe man keine andere Möglichkeit gesehen, als zurückzutreten. „Wie der Kreisverband mit Vorständen umgeht, ist nicht in Ordnung“, sagt Ingenhaag resigniert.

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