Verjüngungskur fürs Verler Pfarrheim
Bild: Ebbesmeyer
Im großen Saal: Im Auftrag des Unternehmens Rodehutskors ist Andreas Lütkepicht zurzeit dabei, 18 Zentimeter starke Dämmmatten zwischen den Sparren der Innendecke anzubringen.
Bild: Ebbesmeyer

„Passend zum Pfarrfest im September“, wie Arens betont. Im Saal- und Foyerbereich sind die Paneelen von den Decken entfernt worden, ebenso die Beleuchtung. Im großen Saal ist Andreas Lütkepicht dabei, eine 18 Zentimeter starke Dämmung zwischen den inneren Sparren einzubringen. „Eventuell kommt noch eine fünf Zentimeter dicke Untersparrendämmung dazu“, sagt er. „Auf jeden Fall soll der Saal- und Foyerbereich eine stark Schall schluckende Decke erhalten, und es kommt künftig eine moderne LED-Einbaustrahlerbeleuchtung zum Einsatz“, erläutert Helmut Arens.

Die Fenster und Türen bleiben seinen Angaben zufolge erhalten. „Das ist eine gute Zw

Das Pfarrheim der St.-Anna-Gemeinde am Kühlmannweg ist in den 1970er-Jahren errichtet worden und beherbergt ebenerdig das Pfarrheim mit unterteilbarem Saal, Küche, Altentagesstätte, Sanitäranlagen, „Stübchen“ und Foyer ebenso wie den Jugendfreizeitstättenbereich mit seinen Gruppenräumen und eine Mietwohnung.

Das gesamte Gebäude ist derzeit eingerüstet. Die Sanierungsarbeiten werden nach Angaben des Bielefelder Architekten Thomas Krause 360 000 Euro kosten. Die Dämmarbeiten am Dach nehmen dabei den Löwenanteil in Anspruch.

eifach-Isolierverglasung, die noch ausreicht.“ Die Holzfenster würden hingegen gestrichen, und am großen Saal – nach Süden hin – sollen später noch Sonnenschutzelemente angebracht werden. „Damit sich die Räume nicht unnötig aufheizen.“

Asbestzementplatten entsorgt

Arbeiter eines Spezialunternehmens hatten zu Beginn der Arbeiten die in Teilen beschädigten Asbestzementplatten, die als Blende dienten, abgenommen und entsorgt. Die Bereiche als Abschluss der Dacheindeckung sollen ebenso wie die Giebel mit Zinkblechen versehen werden. Im Bereich der Jugendfreizeitstätte sind bereits rund 80 Quadratmeter dieser „vorgewitterten Zinkscharren“ angebracht worden, am übrigen Baukörper werden es noch einmal rund 130 werden, schätzt Stefan Frickenstein.

Der heimische Dachdeckermeister ist mit drei Mitarbeitern am und auf dem Pfarrzentrum im Einsatz. Zurzeit erledigt man die Dacheindeckung über dem Jugendfreizeitstättenbereich. Verwendet werden „Meyer-Holsener Doppelpfannen tiefschwarz“, rund 300 Quadratmeter. Was Helmut Arens ein besonderer Dorn im Auge ist, ist die Tatsache, dass man vor 30 Jahren die Dachrinnen nach innen verlegt hatte. „Das Holz rundherum ist verfault“, ärgert er sich. Zwar wolle man finanziell „den Ball eher flach halten“, aber dennoch so sanieren, dass die Räumlichkeiten auch den kommenden Generationen eine bestmögliche Nutzung der Gebäudetrakte ermöglichen.

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