Verkehrszählung soll Fakten liefern
Der Meierhof in Verl wird derzeit stark befahren. Eine Verkehrszählung soll der Stadt als Entscheidungsgrundlage dienen, ob eine Reduzierung der Geschwindigkeit notwendig ist.

Von einer komplexen Situation sprach der Erste Beigeordnete Heribert Schönauer. Die CDU will nun zweigleisig fahren. Einerseits soll die Situation im Arbeitskreis beraten werden, andererseits will die Union Fakten ermitteln, wie Ulrich Pollmüller deutlich machte. „Der Meierhof wird derzeit als Umleitungsstrecke genutzt“, sagte Pollmüller. Zweimal soll der Verkehr gezählt werden. Einmal während der Arbeiten an der Ortsdurchfahrt und dann nach dem Abschluss. Auch die Geschwindigkeiten sollen erfasst werden. Erst danach will die Union über weitere Maßnahmen beraten.

Konrad Balsliemke warf die Frage auf, ob die Politik überhaupt dafür zuständig ist, über eine Temporeduzierung zu reden. Eher nein, lautete die Antwort der Verwaltung. „Es gibt Vorgaben, die die Politik nicht außer Acht lassen kann“, sagte der Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung, Werner Landwehr. Bei Querungshilfen und Schutzstreifen für Radfahrer sei die Politik gefragt, so Landwehr.

Egbert Daum (Grüne) machte auf die im Konzept für Rad- und Fußgängerverkehr vorgeschlagenen Minikreisel aufmerksam. „Das sind Dinge, die der Arbeitskreis nicht außer Acht lassen darf“, so Daum. Dass am Meierhof Handlungsbedarf besteht, ist für ihn klar. „Es ist an verschiedenen Stellen gefährlich, heil über die Straße zu kommen.“ Er warnte davor, einfach nur die Geschwindigkeit zu reduzieren. Weitere Maßnahmen seien notwendig. Peter Heethey (SPD) kann den Wunsch der Anlieger nachvollziehen, will sich aber noch nicht festlegen. „Wir werden eine vernünftige Lösung finden“, war sich Heethey aber sicher.

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