Verler (21) flüchtet vor der Polizei
Die Polizei rückte vergeblich im Krankenhaus an, um dort die Blutprobe durchführen zu lassen.

Der 21-jährige Verler war zusammen mit einem Gleichaltrigen aus Schloß Holte-Stukenbrock mit einem Quad auf dem Schotterweg unterwegs. Der Quadfahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. „Nach dem Aufprall kippte das Quad um und begrub Fahrer und Beifahrer unter sich“, schreibt die Polizei. Ein vorbeikommender Radfahrer befreite die beiden Verletzten und setzte einen Notruf ab.

„Noch vor dem Eintreffen von Polizei und Rettungskräften lief der junge Verler und vermeintliche Fahrer des Quads von der Unfallstelle weg, wurde aber von eintreffenden Rettungskräften auf der Anfahrt aufgegriffen und im Rettungswagen behandelt“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Anschließend wurde der Verler ins Städtische Klinikum nach Gütersloh gebracht. Der junge Mann aus Schloß Holte-Stukenbrock erlitt nach Angaben der Beamten sehr schwere Verletzungen. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 wurde ein Notarzt eingeflogen, der den Mann an der Unfallstelle behandelte.

Danach wurde der Beifahrer mit Verdacht auf lebensgefährliche Verletzungen nach Gütersloh ins Krankenhaus gefahren. Weil bei der Unfallaufnahme zunächst nicht eindeutig geklärt werden konnte, wer gefahren war und bei dem Verler ein erster Alkoholtest positiv verlaufen war, wurde bei beiden Beteiligten eine Blutprobe angeordnet.

Als die Polizeibeamten im Städtischen Klinikum eintrafen, hatte sich der Verler entfernt, um sich der Feststellung seiner Verkehrstüchtigkeit zu entziehen. „Er konnte im Umfeld des Krankenhauses nicht mehr angetroffen werden“, schreiben die Beamten. So konnte nur dem Schloß Holter eine Blutprobe entnommen werden.

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