Verler (31) kommt bei Autounfall ums Leben
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Mit viel zu hoher Geschwindigkeit ist ein Verler am Dienstag von der Sender Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.
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Offenbar aufgrund viel zu hoher Geschwindigkeit, so die Einschätzung der Polizei, verlor der Verler auf der Sender Straße die Gewalt über seinen Opel Astra, überschlug sich mehrmals, riss mehrere Begrenzungspfähle und Straßenschilder aus der Verankerung und krachte schließlich vor einen Baum.

Wiederbelebungsversuche nach 30 Minuten eingestellt

Die Notärztin aus Hövelhof sowie das Rettungsdienstpersonal mussten trotz aller Bemühungen nach 30 Minuten die Wiederbelebungsversuche abbrechen, die Verletzungen des Mannes waren zu schwer. Er starb noch an der Unfallstelle.

Aufgrund der Spuren geht die Polizei von folgendem Hergang aus: Gegen 21.40 Uhr war der Mann mit seinem Opel aus Sende kommend in Richtung Verl unterwegs, als er in Höhe des Feldwegs in der leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehen im Gebüsch zwei Holzkreuze, die an zwei junge Frauen (†20, †21) erinnern, die bei einem schweren Unfall am 31. Januar 2011 ums Leben kamen. Der Astra des Verlers schleuderte noch 120 Meter weiter, ehe er mit hoher Geschwindigkeit vor einen Baum prallte und liegen blieb.

Ungesicherte Autoreifen fliegen durchs Fahrzeuginnere

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorraum fast bis zur Frontscheibe eingedrückt. Der Airbag quetschte sich sogar durch die herausgerissene Windschutzscheibe und dem A-Holm. Im Fahrzeug transportierte der Mann mehrere (ungesicherte) Reifen. Durch den Unfall flogen sie kreuz und quer durch das Fahrzeuginnere.

Als die ersten Feuerwehrleute an der Unfallstelle eintrafen, musste sie zunächst die Reifen auspacken und am Fahrbahnrand lagern. Erst dann wurde der Mann aufgrund seiner schweren Verletzungen sofort aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreit („Crashrettung“).

Die Polizeibeamten sperrten die Sender Straße im Bereich der Unfallstelle komplett für mehrere Stunden. Der Astra wurde für weitere Untersuchungen beschlagnahmt.

Zweiter tödlicher Unfall im Gebiet binnen zwölf Stunden

Erst am Mittag war eine 75 Jahre alte Frau in Schloß Holte-Stukenbrock auf der Paderborner Straße ums Leben gekommen, als sie mit ihrem VW-Polo von einem schweren Lastzug gerammt worden war. In dem Fall vermute die Polizei einen internistischen Notfall.

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