Verler Wahllobby unter freiem Himmel
Schritt für Schritt nähert sich die Stadt Verl der Kommunalwahl am Sonntag, 13. September. Gewählt werden Landrat, Kreistag, Bürgermeister und Stadtrat – in dieser Reihenfolge.

Coronabedingt dürfen sich höchstens 70 Personen im Ratssaal aufhalten, erläutert Heribert Schönauer, Wahlleiter und Erster Beigeordneter der Stadt Verl. Das seien vor allem Vertreter der Parteien. Jede erhalte ein Kontingent an Zugangskarten – je eine für die drei Spitzenkandidaten, zwei für die Parteivorsitzenden, für ehemalige Kreistagsmitglieder und Extra-Karten proportional zum Ergebnis der vergangenen Wahl – und damit proportional zur aktuellen Sitzverteilung im Rat. Die Bürgermeisterkandidaten bekommen unabhängig von den Parteien Zugangskarten. 

Während sich drinnen das Who is Who der Lokalpolitik tummelt, ist der Rathaus-Parkplatz öffentlich zugänglich – für 150, allerhöchstens 200 Personen, erläutert Heribert Schönauer. Je nach Besucheraufkommen werde über eine Maskenpflicht entschieden. „Wenn weniger als 150 Menschen kommen, reicht womöglich der Mindestabstand“, sagt er. Darüber werde am Wahltag entschieden. Gleiches gelte für das Publikum im Ratssaal. Dort werden vier Leinwände aufgebaut, erläutert der Wahlleiter. 

Am Sonntagnachmittag zeige eine davon die ersten Ergebnisse der Landratswahl – verteilt auf die kreisweiten Wahlbezirke. Eine weitere zeige die Ergebnisse aus Verl und die dritte die Wahlresultate auf Kreisebene. Fließend sollen die Leinwände zur Kreistagswahl wechseln, bevor es für die Verler ans Eingemachte geht. Denn ab 18 Uhr werden die Ergebnisse für die Rats- und Bürgermeisterwahl ausgezählt. Dieter Fleiter (SPD) und Amtsinhaber Michael Esken (CDU) stehen zur Wahl. 

Darum, dass die Ergebnisse richtig dargestellt würden, kümmerten sich zwei EDV-Mitarbeiter sowie einer, der die Leinwände bediene, sagt Schönauer. Vor der Bürmschen Wiese soll es nur eine Leinwand geben – dafür im Großformat. 22 Quadratmeter Fläche soll sie haben und viergeteilt werden, sodass alle Ansichten aus dem Ratssaal zu sehen sind. Heribert Schönauer spricht davon, die Bürger umfassend zu informieren.

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