Volksbank Kaunitz legt letzte Bilanz vor
Bild: Ackfeld
Legten die letzte Bilanz der Volksbank Kaunitz vor: die Vorstände Ralf Eifert (links) und Thomas Henkenjohann. Am Abend stimmten die Mitglieder über die Fusion mit der Volksbank Delbrück-Hövelhof ab.
Bild: Ackfeld

„Ich bin mit etwas wehmütigen Gedanken unterwegs“, sagte Vorstand Ralf Eifert, der seit 26 Jahren in Kaunitz arbeitet. „Wir wären weiterhin selbstständig überlebensfähig gewesen. Aber wir werden in Zukunft viele Dinge besser machen können“, sagt der 61-Jährige, der als Vorstand in die fusionierte Volksbank Delbrück-Hövelhof einzieht. Der Schritt sei richtig und zukunftsweisend. Der Name Volksbank Kaunitz ist im Verschmelzungsvertrag verankert und wird auch erhalten bleiben.

Rückwirkend zum 1. Januar wird die Fusion vollzogen, wenn nun am Dienstag, 2. Juni, auch die Mitglieder der Volksbank Delbrück-Hövelhof zustimmen. Ein Ja gilt als sicher. Ralf Eifert, der die Geschäfte in Kaunitz zusammen mit Thomas Henkenjohann (45) führt, übergibt ein bestelltes Haus. „Wir sind ein selbstbewusstes genossenschaftliches Kreditinstitut mit vergleichsweise überdurchschnittlicher Vermögenslage. Wir haben eine Organisationsstruktur, die zu jeder Zeit mit den veränderten Rahmenbedingungen Schritt gehalten hat“, sagte Eifert bei der Vorstellung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2014. Die Bilanzsumme betrug Ende des vergangenen Jahres 93,2 Millionen Euro. 89,9 Millionen waren es im Jahr zuvor gewesen.

SOCIAL BOOKMARKS