Volksbank Kaunitz sucht einen Partner
Bild: Ackfeld
Halten sich bedeckt: Bankvorstand Ralf Eifert (links) und Aufsichtsratsvorsitzender Josef Dresselhaus. Zu den konkreten Plänen der Bank wollen sie sich nicht äußern. Eifert hatte am Freitagabend während der Generalversammlung bekanntgegeben, dass das Kaunitzer Geldinstitut einen strategischen Partner sucht.
Bild: Ackfeld

Von einem Partnerschaftsmodell bis hin zu einer Fusion ist alles möglich. Die Volksbank Kaunitz befinde sich in einer Strategiediskussion, zu der mittelfristig auch ein Par22tnerschaftsmodell gehöre. Da die Gespräche nicht abgeschlossen seien, wolle er noch keine „Wasserstandsmeldungen abgeben“, sagte der Bankdirektor.

Bei dem Partnerschaftsmodell handelt es sich nicht zwangsläufig um eine Fusion. „Was die Ausgestaltung angeht, ist alles denkbar“, erklärte Josef Dresselhaus am Sonntag auf Anfrage der „Glocke“. Ins Detail wollte der Aufsichtsratschef nicht gehen. „Über ungelegte Eier soll man nicht reden“, sagte Dresselhaus.

Bankvorstand Ralf Eifert sagte am Sonntag im Gespräch mit der „Glocke“: „Es ist alles offen. Wir wissen nicht, zu welchem Ergebnis wir kommen.“ Das könne eine Partnerschaft ebenso sein wie eine Fusion. Als Grund für die Aufnahme von entsprechenden Gesprächen – über mögliche Partner wollte er nichts sagen – nannte er die veränderten Rahmenbedingungen im Bankwesen.

Eifert stellte aber klar, dass jede Überlegung dazu führen müsse, dass es keinen Identifikationsverlust in der Region gebe. Für die Kunden ändert sich nichts. „Das ist die oberste Prämisse“, so Eifert.

SOCIAL BOOKMARKS