Wechsel an der Spitze des Elternvereins
Führen die Arbeit des Vereins Eltern für Kinder fort: (v. l.) Anna Fröhleke, Helen Schmal-Bezrodnov, Michaela Gettinger und Jasmin Meja.

Die Mitglieder bestimmten Michaela Gettinger zur zweiten Vorsitzenden, Jasmin Meja zur Kassenwartin und Anna Fröhleke zur Schriftführerin. „Wenn die eigenen Kinder die Angebote des Vereins nicht mehr nutzen, dann lässt das Engagement nach“, nannte Jens Adam, der für die Pressearbeit zuständig ist, den Grund für den Führungswechsel. „Wir wollen das jetzt für mindestens drei Jahre machen“, sagt Helen Schmal-Bezrodnov im Gespräch mit der „Glocke“. Das Angebot des an der Goethestraße 28 ansässigen Vereins ist für Jungen und Mädchen gedacht, die noch nicht in den Kindergarten gehen.

„Die Jungen und Mädchen sollen auf diese Zeit vorbereitet werden“, sagt Jens Adam. Allerdings hat die U3-Betreuung in den Kindergärten dem Verein in den vergangenen Jahren ein wenig das Wasser abgegraben. Jens Adam: „Früher sind die Kinder länger bei uns geblieben. Jetzt ist unsere Hauptzielgruppe Kinder im Alter zwischen zwei und drei Jahren.“ Aber es gibt auch Angebote für ältere Jungen und Mädchen. Die werden mit Aktionstagen wie Kinderdisco, Basteln, Backen oder dem Vorlesetag angesprochen. Für die unter zwei Jahre alten Kinder sind die Krabbelgruppen eingerichtet.

Der Verein finanziert sich über Eltern- und Vereinsbeiträge und Spenden, durch Zuschüsse der Stadt sowie durch zahlreiche Vereinsaktivitäten. Der Verein hat derzeit 40 aktive und 51 passive Mitglieder. 40 Kinder werden in den gemieteten Räumlichkeiten an der Goethestraße und auf dem dazugehörigen Spielplatz betreut. Die Stadt Verl unterstützt den Verein jährlich mit rund 3000 Euro. 2015 gab es einmalig 6000 Euro. Die Gelder wurden für dringend notwendige Reparaturen an den Räumlichkeiten und dem Spielplatz durchgeführt.

Vom Jugendamt der Stadt Verl gab es bereits eine Anfrage, ob die Betreuung von Flüchtlingskindern durch den Verein möglich sei, um Engpässe in anderen Einrichtungen aufzufangen. Am Samstag, 2. Januar, will der neue Vorstand darüber entscheiden. Möglich sei das durch die Ausweitung des Angebots am Nachmittag. „Das müssen wir aber noch genau prüfen“, sagt Helen Schmal-Bezrodnov.

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