Zahl der Gottesdienste wird halbiert
Bild: Steinecke
In St. Marien Kaunitz gibt es ab April 2018 nur noch einen Gottesdienst am Wochenende: uns zwar samstag ab 18.30 Uhr.
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In St. Marien wird es sonntags keine Messe mehr geben. Die neue Gottesdienstordnung sieht nur noch eine samstags ab 18.30 Uhr vor. In St. Judas Thaddäus in Sürenheide fällt die Samstagsmesse weg. Dort wird es künftig nur sonntags ab 9.30 Uhr einen Gottesdienst geben. Unverändert vier Messen pro Wochenende sind in St. Anna geplant: samstags ab 17 Uhr und sonntags ab 8 und 11 Uhr. Hinzu kommt die Messe in der Marienkapelle sonntags ab 10.15 Uhr.

Grundlage für die Entscheidungen ist laut aktuellem Pfarrbrief die Zahl der Mitglieder pro Gemeinde. In St. Anna sind es 8903 Katholiken. In St. Marien (2534) und St. Judas Thaddäus (2090) deutlich weniger. „Um zwei Messen zu bekommen, braucht man 4120 Katholiken. Für drei 6180 Gläubige, für vier 8240 Gläubige“, heißt es im Pfarrbrief. Auf Basis dieser Zahlen entfalle deshalb jeweils eine Messe in Kaunitz und Sürenheide. Die Pfarrgemeinderäte der beiden Gemeinden hätten die Uhrzeiten der jeweiligen Messen beschlossen.

Insgesamt gibt es nach dem Weggang von Christian Albert statt 14 nur noch 12 Messen im Pastoralen Raum. In den fünf Gemeinden in Schloß Holte-Stukenbrock bleibt die Zahl der Gottesdienste gleich. Zwei gibt es in St. Johannes Baptist Stukenbrock, je einen in St. Ursula Schloß Holte, St. Heinrich Sende, St. Joseph Liemke und St. Achatius in Stukenbrock-Senne.

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