Zu Verler Leben steht die Stadt kopf
Noch bis Sonntag drehen sich in Verl die Fahrgeschäfte.

„Verler Leben ist Lebensfreude pur“, sagt Bürgermeister Paul Hermreck und schwingt sich in den Autoscooter. Zusammen mit der stellvertretenden Landrätin Elke Hardieck dreht er eine Runde und muss einstecken. Denn die Schüler, die schnell die anderen freien Wagen belegt haben, nehmen den Bürgermeister ebenso in die Zange wie die CDU-Ratsmitglieder Matthias Humpert und Gabriele Nitsch. Passiert ist aber nichts.

Das soll auch am heutigen Samstag und morgigen Sonntag so bleiben. „Drei Tage Frohsinn, Heiterkeit und gute Gespräche“, wünscht sich Paul Hermreck und ist mit dieser Meinung mehrheitsfähig. Schließlich ist das Fest rund um den Kühlmannplatz eines der wichtigsten Ereignisse des Jahres in der Ölbachstadt. „Es gibt Menschen, die sieht man zwölf Monate nicht“, beschreibt Paul Hermreck das Phänomen Verler Leben.

Aber wenn sich in der Innenstadt die Karussells drehen, sind alle mit dabei. Auch die, die gar nicht mehr in Verl leben. „Das Fest ist ein Treffpunkt“, sagt der erste Bürger der Stadt, der zum Auftakt am Freitagmorgen ein Frühstück organisiert hatte.

Auch mit dabei war Evelyn Wendt-Salmhofer: Die Architektin kommt zwar nicht aus Verl, hat aber eine wichtige Aufgabe. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Umbaumaßnahmen am Gymnasium vorangehen. „Sie können sich gleich ein Bild davon machen, wie wichtig es, dass die Baumaßnahme zügig vorangetrieben wird, damit wir 2013 wieder den Kühlmannplatz für unser Verler Leben nutzen können“, erklärte Paul Hermreck. Auch 2013 sollen sich wieder die Schüler drängeln und auf den Startschuss des Bürgermeisters warten. So wie gestern, als es hieß: Endlich ist wieder Verler Leben.

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