1000 Euro im Monat für gute Ideen
Bild: Kraneburg
Mit Start-ups auf der Erfolgsspur: (v. l.) Coach Herbert Eick, GFW-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann, Landrat Dr. Olaf Gericke, Kerstin Albers, Johannes Austermann, Anne Margareta Schult und Coachin Anja Samulewitsch.
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 Anne Margareta Schult aus Drensteinfurt bietet mit ihrem Unternehmen „Lemontree“ ökologisch geprägte Werbe- und Verpackungslösungen an, Kerstin Albers und Alejandra Perez Kohler aus Oelde suchen Lücken für mexikanische Produkte auf dem deutschen und europäischen Markt und Johannes Austermann managt mit seinen 23 Jahren ein traditionelles Kino mit Cafébetrieb in Warendorf.

Coach an der Seite

1000 Euro pro Monat, ein Jahr lang ist die finanzielle Unterstützung für die Stipendiaten, die jeweils noch einen Coach an die Seite gestellt bekommen, der dabei hilft, berufliche Klippen zu umschiffen. Die ehrenamtlich tätigen Coaches wurden aus dem Netzwerk der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung des Kreises (GFW) rekrutiert. „Mein Coach ist fast noch wichtiger als die finanzielle Unterstützung“, verdeutlichte Kerstin Albers, wie wichtig ihr der beruflich erfahrene Ansprechpartner ist. In ihrem Fall Herbert Eick. „Das hat wirklich meinen Nerv getroffen“, gesteht der Pensionär, der sich in Passivzeit seiner Altersteilzeit befindet, sich in der Rolle unglaublich wohl zu fühlen. Zumal, wenn seine Schützlinge auch noch erfolgreich sind und erste Kundenverträge zustande kommen.

Kriterien

 „Innovativ, marktgerechte Produkte und eine unternehmerische Persönlichkeit“, skizziert GFW-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann die Kriterien, nach denen die Stipendiaten von der GFW ausgewählt werden. Allerdings gibt es einige Hindernisse. Das Unternehmen darf nicht länger als ein Jahr am Markt sein und auch nicht im Nebenberuf geführt werden. Um gute Ideen nicht zu blockieren, forderte Landrat Dr. Gericke deshalb auch, die bürokratischen Hürden allgemein zu senken. Für Menschen, die sich in die die Selbstständigkeit wagen wollen, ist die GFW im Kreis ein erfahrener Ansprechpartner. Dort angesiedelt sind auch die Gründerschmiede, in der über die Realisierung von Projekten gesprochen wird, und das Startercenter, das die Jungunternehmer in der Anlaufphase unterstützen kann.

www.gfw-waf.de

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