34-Jähriger zeitweise in Lebensgefahr
Vor einer Warendorfer Diskothek hatte es in der Nacht zu Sonntag eine heftige Schlägerei gegeben, bei der ein 34-jähriger Warendorfer lebensgefährlich verletzt worden war.

Bei den festgenommenen Männern handelt es sich nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei um einen Syrer im Alter von 30 Jahren, einen Ägypter im Alter von 35 Jahren und einen Iraker, der 27 Jahre alt ist. Alle drei wohnen im Kreis Warendorf. Sie sollen den Warendorfer mit Tritten und Schlägen malträtiert haben.

Mordkommission ermittelt

„Nach ersten Erkenntnissen war der Warendorfer so schwer verletzt, dass er nicht ansprechbar war und zwischenzeitlich Lebensgefahr bestand", erläutert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt den derzeitigen Kenntnisstand. „Aus diesem Grund richteten die Ermittlungsbehörden umgehend eine Mordkommission beim Polizeipräsidium Münster ein.“ Die Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Joachim Poll versucht nun zu ergründen, warum es zu dieser Auseinandersetzung kam.

Zeugen werden vernommen

„Die bisherigen Aussagen von Zeugen und der drei Festgenommenen deuten zunächst darauf hin, dass es in einer Lokalität zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Anschließend verlagerte sich das Geschehen auf die Straße und endete in den schweren Verletzungen“, erklärte der Leiter der Mordkommission. Die polizeilichen Ermittlungen dauern derzeit noch an. Es werden Zeugen vernommen.

Die Sperrung der Bundesstraße (Wallpromenade) ab Freckenhorster Tor in Richtung Beelen wurde erst kurz nach Mittag aufgehoben.

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